Nebenäste

Kapitel

Nebenäste

Unter Nebenästen verstehe ich jene Angelegenheiten, welche den hauptsächlichen Gang der Dinge als Schwarm an dazu passenden Begebenheiten begleiten. Solche dienen zu einem Ausgleich etwaiger Unzulänglichkeiten der Hauptsache. Sie erfüllen Nebenzwecke, unterstützen aber auch den eigentlichen Hauptzweck einer Sache.

Eine Durchführbarkeit der eigenen Gedanken und Ideen bringt den Menschen auf einen Weg, welchen er gemeinsam mit seinen Mitmenschen begehen kann. Da kann er sich mit ihnen austauschen. Mancher Progress kommt so zustande. Zudem kann die eigene Lebenssituation dadurch abgesichert werden.

Straße einer Stadt, Ölmalerei

Einsicht

Lebenswege

Der Lebensweg eines Menschen soll ein durch ihn bestimmter Weg sein. Die Dinge eines Menschen geschehen, weil er sie angenommen und für sich erwählt hat. Es hat zudem auch bereits manch ein Glück in das Leben der Menschen Einzug gehalten. Manches ist jenen in den Schoss gefallen, anderes haben sie sich hart erarbeiten müssen.

Das, was ein Mensch für sich erreichen möchte, muss er zu behaupten wissen. Zudem hat er es notwendigerweise selbst zu bewirken, um die damit verbundenen Früchte erhalten zu können. Es hat jeder mit Sicherheit auf eine solche Weise schon so etwas für sich eingerichtet und weiß es auch, gut zu leben. Das soll gegeben sein. Auf einer solchen Basis lässt sich nun das Weitere einrichten, was ich ansprechen möchte.

Eine Basis hat jeder Mensch. Sichten wir das bei uns Vorhandene doch einfach. Machen wir es uns in den Gedanken klar, was uns eingegeben ist. Ein innerliches Bild soll da bei uns von Zeit zu Zeit vorhanden sein. Mit ihm identifizieren wir uns so, wie es uns zuteilwird.

Es soll so wahr sein, dass es eine gewisse Ordnung gibt, von welcher eine Verbesserung der Begebenheiten ausgeht. Sie tritt in Kraft, wenn wir das Gegebene eingehalten haben. Das hat Bestand. Es macht auch etwas aus, wie wir uns dazu im Leben gestellt haben. Es wird an uns sein, das Gute aufzufassen und das eigene Dasein gemäß denjenigen Dingen zu führen, welche uns etwas bedeutet haben.

Gedanke

Eine Momentaufnahme

Die Dinge des eigenen Lebens sind eigentlich fest gefügt. Doch das würde voraussichtlich nicht immerzu zu einem Glück führen. Manches wird auch manifest sein, was uns belasten kann. Damit gut umzugehen, das ist uns nicht immerzu leichtgefallen.

Da schauen wir es uns einmal an, was wir erfahren haben. Etwas davon haben wir mit Sicherheit für uns bewirkt. Manches davon ist schon so gut gewesen, wie es ist. Anderes ist erst noch in der Entstehung begriffen und bedarf der eingehenden Pflege.

Gedanke

Auch die umfassendste Anzahl an Gelehrten der Gegenwart hat das Unwägbare am Menschendasein mit Sicherheit nicht zu klären gewusst.