Blueten und Fruechte

Kapitel

Blüten und Früchte

Die Blüten und die Früchte einer Pflanze hängen miteinander über das ihnen innewohnende Leben zusammen. Dieses verbindet sie und macht sie einander gleich. In der Abfolge der Entwicklungszyklen von Pflanzen gewährt das einer solchen die Möglichkeit, durch Vermehrung fortzubestehen. Dann, wenn die Rahmenbedingungen dafür günstig sind, wird sie das tun. Ihrer eigenen Natur wird ein prachtvoller, aber nicht zu üppiger Blütenstand gerecht. Die an diesem sich entwickelnden und gedeihenden Früchte drücken eine innere Schönheit der Pflanze aus, welche über eine bloß vegetative Existenz weit hinausreicht.

Impuls

Die Dinge annehmen

Dieses Dasein soll seinen Bestand behalten. Innerhalb des eigenen Lebens gelte es die vorgegebenen Dinge so anzunehmen, wie sie von sich aus bereits wahr geworden und eingetreten sind. Alle Arten der Revolution sind eigentlich, vom Grunde her betrachtet, für verkehrt genug zu erkennen, um diese als unrichtig und unnötig für eine Verbesserung der Dinge eines Menschen zu entlarven. So etwas würde nicht zielführend sein. Es kann eigentlich keine für das Gesamte der Menschheit nützliche Revolution geben, welche auf sicheren Beinen zu stehen vermag. Besser möglich wäre es da, aus dem Vorgegebenen das abzuleiten, was davon tauglich für uns Menschen selbst ist. So etwas wäre zu erkennen. Da wird man es umsetzen. Es soll uns etwas Gutes bedeuten, damit gerecht umzugehen, was wir haben. Um weiterhin in dieser Welt in der gleichen Weise zu bestehen, wie wir das bisher auch schon zu tun gewohnt sind, lasse man alles, wie es ist, und komme klar damit, auch anderen ihr Recht zuzugestehen.

Eine Zeit des Umbruchs ist schon immer mit schwierig zu beherrschenden Kräften und Momenten verbunden gewesen. Große Krisen hat die Menschheit im Laufe ihrer Existenz bereits durchlebt. Die Angst vor der Gegenwart einer echten Krise steckt manchem auch heutzutage deutlich vernehmbar in den Knochen. Das wird auch dann so sein, wenn er eine solche Notzeit selbst noch nicht am eigenen Leib erfahren hat. Wir sind gebildet genug, um darum zu wissen, was eine Krise ausmacht. Unsere Mitmenschen haben so lange schon von nichts anderem gesprochen.

Da wird es auch einmal wahr sein. Jene damit verbundenen Einschnitte können schmerzhafter Natur sein. Eine Linderung für diese Sache sei jetzt und hier erforderlicher Weise zu finden oder zu begründen. Sie sollen wir bewirken. Das wäre etwas Wesentliches, dass man da etwas vorbaut. Es gelte einen Weg zu suchen, auf welchem für uns (wie auch für andere) eine echte Beendigung der Notlagen und eine Verhinderung des überzähligen Leids möglich ist.

Jene zuweilen womöglich für manchen etwas stupide anmutende Form des Daseins als ein Bewahrender des Vorgegebenen wird dennoch eine sehr stabile Form des selbstbestimmten Daseins verkörpern. Eine solche möchte mit Lebendigkeit angefüllt sein. In meinen Schriften bewerkstellige ich das eingehend und erhoffe es mir dabei, so wenigstens nicht den üblichen Geschmack der Gegenwart der westlichen Hemisphäre zu stark zu verfehlen.

Pyramide, Aquarell

Phänomenales

Das Eigene als Talent

Das Talent des Menschen hat ein gewisses Gewicht für sein Dasein. Dank diesem wird etwas Gutes für jeden Menschen möglich sein. Auf Dauer soll der Mensch bei seinen eigenen Gütern sein dürfen und diese zu verbessern suchen, wenn er das tun möchte. Das mache er so, wie es von ihm selbst zu leisten ist, um in diesem Leben etwas zu erhalten, was gut genannt werden kann. Im besten Fall wird das etwas Einträgliches sein, was von ihm zu bewerkstelligen ist.

Da soll er es einsetzen. Das eigene Gut bedarf tatsächlich einer fortwährenden Beschäftigung damit, um es zu einem Prosperieren zu bewegen. Aus diesem Grund haben wir uns darum zu kümmern, dass es etwas Gutes ist, was wir erhalten möchten. Es soll von einem hohen Wert für unser Glück in diesem Dasein sein, was wir da tun oder lassen. Es soll sogar das Eigentliche von uns selbst sein, was durch die Entfaltung jener eigenen Stärke eines Menschen als für uns in Wahrheit gegeben erkannt werden kann. Manches davon, was wir so auffinden, stattet uns derweil auch aus, weil es uns entsprochen hat.

Idee

Eine eigene Meinung zu etwas haben

Die Meinung eines Menschen zu einer Sache zeichnet diesen Menschen irgendwie aus. Sie stellt seine eigentliche Position in dieser Welt bezogen auf diese eine, ihm gewisse Sache dar. Zu den meisten Dingen haben wir jedoch keine eigene Meinung, da wir von diesen unabhängig geblieben sind. Das wird dann zurecht so sein. Darauf können wir uns berufen.

Gedanke

Jeder soll ein Künstler sein

Jeder Mensch ist eigentlich ein Künstler. Dieser Gedanke stammt aus vielen Quellen und ist wahr. Er wird weder neu noch aufregend sein. Aber es soll unser Gemüt erfrischen, diese Idee selbst aufzugreifen und sich einmal künstlerisch zu betätigen.

Das, was wir Menschen selbst gerne tun, das soll auch einen richtiggehenden Wert für uns haben.