Die Blätter

Kapitel

Die Blätter

Das Blattwerk einer Pflanze macht ihren Reichtum wie auch deren zukünftigen Erfolg beim Überleben mit aus. Es sind die Blätter, welche eine Vielzahl an jungen Lebensadern beinhalten. Diese sind mit der ganzen Pflanze über Kanäle verbunden, leiten Saft hindurch, nehmen Wasser auf, spenden einer Pflanze die zum Leben notwendige Vitalität.

Impuls

Alle Menschen sind eigentlich gleich

Der Satz 'alle Menschen sind eigentlich gleich', birgt eine der Grundwahrheiten dieses Menschendaseins an sich. Dieser Satz wird nach seinem Gehalt und nach seiner Form bestimmt wahr und richtig sein. Jedoch würde man ihn nicht einem anderen einfach so beweisen können, welcher das nicht wahrhaben möchte. Man kann es vielleicht stattdessen versuchen, diesen Sachverhalt zu erörtern und dann anschließend zu diesem oder jenem Schluss für sich selbst kommen. Aber man wird keinesfalls einem anderen eine Meinung aufzwingen können, welche jener nicht erhören würde, weil das gegen die Vernunft sein wird. Die Meinung des Menschen soll frei sein. Das ist so wahr. Allein nur durch den eigenen Gedanken kann ein Mensch jene Ideen wirklich ursächlich zu begreifen verstehen, welche wahr sind. Ihn (entgegen seinem eigenen Denken) von etwas anderem zu überzeugen, kann allein nur durch das eigene gute Beispiel geschehen. Und auch darin sollen alle Menschen gleichwertig sein, ein solches abzugeben. Etwas anderes als das könnte eigentlich nicht zur Anerkennung solcher Sachverhalte bei einem Zweiten, Dritten oder Vierten führen.

Es verfügen alle Menschen über eine Sprache, durch welche diese sich untereinander zu sozialisieren wissen. Sie weisen derweil auch allesamt jene seelisch-geistigen Merkmale auf, welche ihre Gleichartigkeit und Gleichwertigkeit als Mensch untermauert. So sind jene im Glück wie auch im Unglück im Grunde als gleichwertig zu erkennen, weil ein Dasein als Mensch alle Leute auf die gleiche Weise bedingt. Das wird so für alle Menschen im Gesamten gültig sein. Keinesfalls wäre es die eigentliche Befähigung und Veranlagung des Einzelnen allein, welche ihn in eine besondere Lage versetzen wird.

Es gelte uns da etwas, in dieser Welt zu bestehen oder an ihr zu scheitern. Niemals wird der Weg, welchen wir selbst während unseres Daseins auf Erden gehen, zur Gänze frei von uns auszuwählen und zu bestimmen sein. Vieles Gute und auch vieles Wahre ist schon zuvor dagewesen und stellt einen Ausgangspunkt dar, an welchem wir anzusetzen lernen sollen. Zudem hat es sich bereits im Vorfeld auf unseren kleineren Kosmos manches ausgewirkt und bedingt uns unfreiwillig.

Das ist natürlich so gegeben. Da ist etwas schon im Voraus für uns bestimmt worden, was man nicht aushebeln würde können. Vieles andere ist dagegen nur zeitweise vorhanden und erscheint allein nur sporadisch. Das geht irgendwann vorüber. Auch so etwas hat einen Anteil an dieser Welt, welcher sich auf uns auswirken wird.

Manche Menschen haben nicht genügend Bescheid um ihre eigentliche Chance in Erfahrung gebracht, weil es ihnen dazu noch etwas an der Erkenntnis von Mut und eigener Macht fehlt. Das sollen wir bedenken, wenn wir über diese richten. Dann, wenn wir uns für einen genau bestimmten Lebensweg entscheiden möchten, haben wir es einzusehen, wie es ist.

Das Wesen des Menschen beinhaltet mitunter auch solche Dinge, welche der Mensch nicht gerne für sich zulassen möchte und die er darum an sich unterdrückt. Das wird einen guten Teil der Wege des Menschen bestimmen. Es öffnet ihm manche Türe, aber es verschließt ihm auch manche anderen Türen. In jedem Falle wäre es der Mensch selbst, welcher es bestimmen soll, was ihm wichtig zu unterdrücken ist. Niemand kann jederzeit und immer so fremdbestimmt sein, dass er durch andere unterdrückt werden kann in seinem Wesen, wenn er das nicht zulassen oder aufrechterhalten würde. Das Wesen eines Menschen ist zu einem gewissen Anteil unabhängig von der Umgebung, zu welcher auch jene Menschen dazugehören, welche auf einen selbst großen Einfluss zu nehmen versuchen. Solche Leute werden dann aber allein nur mehr bedingt Freunde sein. Ihnen in allen Belangen zu dienen, das wird heißen, sich von diesen knechten zu lassen.

Das Wesen des Menschen beinhaltet mitunter auch solche Dinge, welche der Mensch gerne für sich zulassen möchte und mit denen er sich darum identifiziert. Das wird einen guten Teil der Wege des Menschen bestimmen. Es öffnet ihm manche Türe, aber es verschließt ihm auch manche anderen Türen. In jedem Falle wäre es der Mensch selbst, welcher es bestimmen soll, was ihm so wichtig ist, um sich damit zu identifizieren. Niemand kann so fremdbestimmt sein, dass er durch andere zu einer Identifikation mit etwas gezwungen werden kann in seinem Wesen, wenn er das nicht selbst so wollen würde. Das Wesen eines Menschen ist zu einem gewissen Anteil unabhängig von der Umgebung, zu welcher auch jene Menschen dazu gehören, welche auf einen selbst großen Einfluss zu nehmen versuchen. Solche Leute werden dann aber allein nur mehr bedingt Freunde sein. Ihnen in allen Belangen zu dienen, das wird heißen, sich von diesen knechten zu lassen.

Dieses Dasein mit jenem Leben eines Menschen sollte nicht allein nur den Zweck haben, dass man einem anderen etwas verschafft, was dieser für sich gerade zufällig brauchen wird. Es sollte auch nicht allein nur den Zweck haben, dass man für jemanden anderen da sein wird, weil der gerade keinen anderen findet, mit welchem er sich befassen kann. Solche Dinge sind allein nur freiwillig von uns zu leisten und auch allein nur freimütig zu gewähren. Das Bedürfnis eines anderen Menschen würde man nicht dauerhaft stillen können, weil es andauernd nachwachsen wird. Es kann so anstrengend wie eine Arbeit sein, das dennoch zu tun. Diese ist eine, welche zudem fortwährend zu leisten sein wird. Mancher erwartet das und limitiert auf diese Weise seine eigentliche Freundschaft. Einen Anderen in allen Belangen zufrieden zu stellen würde aber nichts Mögliches sein. Es soll doch jeder für sich selbst Sorge tragen.

Der Mensch ist nicht allein nur frei in seinen Dingen, diese Freiheit erfüllt auch einen Zweck für ihn. Es soll so für wahr anzunehmen sein, dass der Mensch unabhängig von anderen Leuten bleiben darf, auf dass er selbst hinreichend zu bestehen vermag, indem er für sich sorgt. Vor seinem eigenen Angesicht als Mensch in dieser Schöpfung Gottes, in welche er eigentlich vormals unfreiwillig hineingeworfen worden ist, soll er sich für das eigene Gut einsetzen dürfen. Alles heimelige Getue und alles Gerede um eine eigentliche Geborgenheit des Menschen in einer Gemeinschaft würde nichts daran ändern, dass der Mensch es zeitweise nicht leicht mit seinem Leben haben würde. Wir alle sind bedingt glücklich damit, wie es bei uns vorkommt und ist. Dieses Dasein gelte es darum auf eine Weise anzunehmen, welche für uns richtig sein wird. Sie allein nur soll wahr genannt werden.

Jeder wird innerhalb seines Daseins zudem einmal in Schwierigkeiten geraten. Jemand, der schon einmal in Schwierigkeiten geraten ist, weiß das gut. Man kann dabei wirklich etwas verlieren. Manchem ist das schon so geschehen. Und man würde das nicht immer schon durch eine eigentliche Voraussicht verhindern, dass ein solcher Fall eintritt.

Das Gut eines Menschen würde diesem wahrscheinlich nicht allseits zuerkannt werden, solange der sich nicht gegen seine Widersacher einzusetzen bereit ist. Der Weg des Menschen wird wahrscheinlich zu gewissen Anteilen der Falsche sein, solange er einfach nur seiner Nase nach weitergeht und willfährig ist. So wird es kein eigentliches Vorwärtskommen auf Dauer für ihn geben. Dann würde er auch wirklich nichts Gutes erreichen. Das könnte so nicht begrüßt werden, weil jeder etwas für sich benötigt. Mit seinen eigenen Dingen würde so jemand nicht anders zu haushalten wissen, als ihm das zufällig möglich ist. Genau so wenig, wie er seine Dinge absichtsvoll erlangt haben wird, wird er diese auch für sich bewahren. Da kann er manches Eigentliche genau so schnell wieder verlieren, wie er es einstmals gewonnen hat.

Es gelte uns darum etwas, innerhalb der Gegebenheiten dieses Daseins jenen Bestand der eigenen Dinge, welche man selbst für Seinesgleichen und sich einmal geschaffen hat, zu erhalten und dabei Fuß zu fassen. Man stehe zum eigenen Wort und halte die eigentlichen Taten von sich aufrecht. Man gehe seinen Weg und halte die dabei durchgeführte Gangart aufrecht. Man sollte sich nicht auf das Gerede anderer über Gebühr verlassen. Dann, wenn diese einen nicht gut zu behandeln fähig sein würden, wird das eh eine vergebliche Bemühung sein. Eine Richtigkeit der aktuell vorkommenden Sachverhalte soll daher von uns selbst sichergestellt werden. Diese sei zu klären und zu benennen. Da kommen wir zu uns selbst und finden uns ein.

Es soll das Gesprochene gleichwertig zum eigenen Wort von uns selbst sein, wenn jemand etwas zu einer Sache zu sagen weiß, welche ihn wirklich betroffen hat. Solche Dinge sind wahr, weil sie wirklich geschehen sind. Das gibt es also wirklich. Jeder Mensch hat da das gleiche Recht dazu für sich behalten, um von seinem Los zu sprechen. Das soll man zu erkennen bereit sein, dass jegliches Recht für alle auf die gleiche Weise zu gelten hat. Der Mensch habe deshalb jetzt endlich den richtigen Mumm dazu, für sich selbst hinreichend gut einzutreten und das Seinige in Form von Wort und Tat zustande zu bringen, wie ihm das möglich sein wird.

Das soll dieser mit wahren Aussagen zu seinem eigenen Dasein gewährleisten. So etwas kennt er gut. Dazu hat er gewiss etwas zu sagen. Die Worte dazu wird er selbst gestalten können.

Es gelte uns etwas Gutes, das zu verhindern, dass wir selbst bei anderen Leuten ohne Grund unter die Räder kommen werden. Man lasse sich nicht in ein Abseits von anderen abdrängen, allein nur weil diese treulos sind.

Keiner hat ein Vorrecht für sich erhalten. Keinem steht ein zusätzlicher Vorzug zu. Es habe ein jeder eine echte, aber gleichwertige Berechtigung dazu erhalten, selbst vorzukommen und in dieser Welt da zu sein. Getreu dazu hat man zu wirken und Einfluss zu nehmen. Das Ansehen als Mensch, seine Würde also gelte es zu unterstreichen, eine eigene Gestalt sei von uns herauszubilden. Man soll diese sicherstellen und hervorheben, damit man bei anderen Leuten im rechten Licht erscheinen wird. Das wird für einen jeden Menschen gewiss etwas Notwendiges sein.

Es gelte uns da etwas, entsprechend dem eigentlichen Ansehen von uns selbst die eigenen Dinge richtig zu bewerten. Diese sind es, welche da vorgekommen und für uns eingegeben worden sind. Man erkenne die Zuständigkeit von sich selbst für diese an, versäume es aber auch nicht, Rückmeldungen von anderen Leuten zu durchdenken. Manchmal hat man auch keinen solchen Moment zuerkannt bekommen und wird diesen sich darum erst noch zu erkämpfen haben.

Man soll sich auch keinen Fehler bei der eigenen Sozialisierung leisten. Man grenze keinen anderen Menschen aus seinem Umfeld in unberechtigter Manier aus. Man grenze sich auch nicht in einem übertriebenen Maße von anderen Menschen ab. Alle Dinge haben mit Grund zu ihrer Form gefunden. So sollen diese bestehen. Sie sollen darum auch so anerkannt werden, wie sie wirklich erschienen sind. Es soll das alles so belassen werden, wie es schon immer dafür richtig gewesen ist.

Jeder Mensch ist derweil der zuständige Schmied seines eigenen Glückes. Kein anderer wird das für ihn erfüllen, was er wirklich für sich braucht. Anders betrachtet gelte folgendes. Man könnte für das Glück eines anderen eh nicht mehr tun, als dieser freimütig anzunehmen gewillt ist. Man würde dessen Glück nicht herstellen können. Das würde erst recht nicht gehen, wenn dieser das so nicht haben möchte. Es wird also jeder Mensch vor allem anderen selbst dazu da sein, sich in seinem eigenen Dasein dasjenige Gute zu beschaffen, was ihn selbst in seinem Dasein beständig machen wird. Demnach habe man sich zu bewähren und das Seinige für sich einzurichten.

Eine Bewahrung jener für uns Menschen gültigen Gegebenheiten betrachte ich noch immer als etwas, was zulässig sein wird. Ich halte es sogar für erforderlich, so etwas zu tun. Ich selbst versuche es, mich gegenüber jedem einzelnen Menschen dieser Sphäre auf eine gleichartige Weise zu bewähren. Ich kann die Reaktionen meiner Mitmenschen inzwischen schon recht gut ausdeuten. Damit liege ich aber allein nur sehr bedingt richtig, was ich mir eingestehen soll. Und manches übersehe ich auch bei diesen, sodass mein Bild der Menschen auf andere Leute sehr zurechtgezimmert wirken muss. Zudem weiß ich es, dass ich mich bisher allein nur wenigen Menschen in diesem Dasein wirklich gänzlich zu widmen vermag. Somit ist die Endlichkeit dieses Lebens und dieser Welt bei mir auch eine des Einsatzes für einen anderen Menschen. Selbst dessen eigentlicher Sache würde ich nicht immer gerecht sein. Alle Formen der Bemühung zur eigenen Bewährung gegenüber diesen Leuten ist darum von vorneherein als begrenzt anzunehmen.

Jenes persönliche Glück, welches für dieses Dasein bereitstehen soll oder kann, ist eines, welches durch Freundschaft, Kindschaft, Elternschaft und liebevoller Partnerschaft gefunden wird. Um das Gute davon selbst für sich zu erreichen, wird es notwendig sein, dass man eines echten Glückes teilhaftig wird. Ein solches sei von uns einzurichten und zu erhalten. Das wäre gewiss in Ordnung. So wird etwas zu erreichen sein. Dazu soll man jenen von diesem Schicksal für uns vorgesehenen Weg in aufrichtiger Weise begehen. Dieser sei anzunehmen und einzuhalten, damit man einmal dort ankommen wird, wo man wirklich zu bestehen weiß. Jene Erlebnisse, welche man dabei haben kann, während man dorthin unterwegs ist, gelte es selbst richtig zuzuordnen und zu verstehen. Das ist eine der Voraussetzungen dafür, um dieses Ziel einmal zu erreichen. Diese Sachen, welche wir uns zumuten sollen und leisten, verrichten wir so, auf dass eine eigentliche Vernunft in diesem Dasein bei uns selbst freigesetzt werden kann. Das sollen wir selbst erwirken. Diese wird uns schließlich ja zum Leben befähigen. Solcherart soll ein gutartiger Verlauf der Dinge bei uns Menschen vorbereitet werden.

Ein gewisses Glück wird uns Menschen zuweilen dank einer reichhaltigen Ausstattung mit solchen Gütern zuteil, wie wir diese von uns aus schon erstellt haben.

Stillleben vor einem Fenster, Aquarell, mit Buntstiften koloriert

Gedanke

Von der Kraft

All das, was uns zur Bewahrung der eigenen Kraft dient, soll von uns gut geheißen werden. Doch was wird eine solche Kraft von uns im Gesamten erhalten? - Wahrscheinlich wird es eine Bestätigung dieser eigenen Kraft sein, nach was wir da suchen. Die Fragestellung, warum diese für uns so bedeutsam ist, ergibt sich aus unseren Lebensumständen. Diese können zuweilen sehr hart sein. Wir erstreben die eigene Macht darum mit großer Freude dabei. Jenes, dank ihr bereits im Alltag erfahrene Glück bestätigt unser Wesen. Somit bildet es für uns etwas aus, dessen wir bedürfen. Wir sind derweil froh, wenn wir in gutartiger Weise bestehen.

Als Menschen sind wir sozialisiert. So kommt es, dass ich die Kraft eines Menschen als etwas ansehe, was uns Menschen untereinander in Verbindung bringt. Stehen wir dann erst einmal zu uns selbst und unseresgleichen, dann werden wir wahrscheinlich bald schon jemanden finden, welcher das auch so kennt. Da werden wir untereinander klarkommen, was ein guter Anfang sein soll.

Impuls

Beständig beim eigenen Rhythmus bleiben

Die Dinge des Daseins eines Menschen haben allesamt einen Takt vorzuweisen, welcher diesen einen Rahmen für ihr Erscheinen vorgibt. Etwas kommt mal vor und ein anderes mal würde es das eben nicht tun. Die Dinge wandeln ihre Eigenschaften derweil. Das bewirkt eine Erhaltung der Harmonie des Gegebenen, jene machtvolle Stille, welche die eigentliche Grundform davon verkörpert. Da nicht jede Sache also zugleich an der Welt vorkommen könnte, wird das Leben eines Menschen ein Verlauf entsprechend dieser Natur sein. Jene Emanation seiner eigentlichen Dinge gelingt allein nur auf diese Weise gut. So kommt es auch, dass die Erlebnisse eines Menschen zuweilen wie Kakophonien erscheinen, wenn dieser in ungeordneter Weise davon gesprochen hat, was ihm widerfahren ist. Andererseits können diese Worte auch jene Form eines angenehmen melodischen Verlaufs annehmen und wohlgeordnet sein. Das Leben kann durchaus schreckliche Formen aufzeigen und darum zu einer Verkettung der Geschehnisse bis hin zu Konfusionen führen. Genauso gut kann es schön sein und in gediegener Weise gelingen.

Wodurch wird das alles bedingt? - Nun, das sei zu klären. Doch wo fängt man da am Besten an? - Wir tragen alle eine innere Resonanz an uns. Diese sei es, welche wir an uns wahrnehmen. Selbst dann, wenn wir die Stille im Geschehen des Alltags erfahren, wird sie vorkommen und uns etwas aufzeigen.

Kommt deren Form unfreiwillig, also scheinbar gegen unseren Willen zustande, so würden wir es nicht leicht damit haben, mit ihr zurechtzukommen. Diese wird uns dann eventuell sogar dominieren. Das wird uns wahrscheinlich unangenehm vorkommen.

Jeder kennt so etwas aus seinem Leben. Jeder hat einmal einen solchen miesen Moment schon erlebt. Manchmal ist man sich dann einfach unsicher und würde es nicht sagen können, ob man nicht doch krank sein würde. Jeder Einzelne wird aber ein gewisses Handicap haben, welches er nicht zu einem solchen ruhigen Moment vor sich selbst verbergen würde können. Kommen wir zu uns und werden uns dabei besinnen, dann durchleben wir auch zuerst all jene Höllen, welche wir zuvor so unachtsam beiseite geschoben haben.

Der Mensch soll die Notwendigkeit davon richtig verstehen. Es soll ihm als etwas Gutes gelten, seinem Leben und dessen Erscheinungsweise zu entsprechen. Es hat jeder eine eigene Lehre aus dem Vorgegebenen zu ziehen. Der freie Wille eines Menschen allein könnte noch nicht dazu ausreichen, um über den eigenen Lebensweg von sich selbst zu bestimmen. Es wird wahrscheinlich auch einer gewissen Erkenntnis dazu bedürfen, welche es besagt, was diese menschliche Natur ausmacht. Man tue da aber allein nur etwas Mögliches dazu, um eine solche Gewissheit für sich zu gewinnen. Es wird keinesfalls in unserer Macht stehen, über alles das zu verfügen, was es gibt. So etwas würde eigentlich nichts Gutes sein.

Leben wir doch einfach ein Dasein in Einigkeit mit dieser inneren Resonanz. Sie wird uns an unsere Aufgaben erinnern. Auf diese Weise soll das zu interpretieren sein, was da bei uns im Geiste unterdessen aufkommt. Da würden wir nicht einmal mehr im Sturme wirklich unterzugehen haben, wenn unser Einklang damit erhalten bleibt. Diese Welt führt für jeden ihrer Aspekte einen Schlüssel mit sich, wegen dem man etwas verstehen kann. Das soll uns bald einleuchten.

Dank einer gewissen Intuition ist dieser Schlüssel zeitweise auffindbar. Wir müssen dazu allein nur in Ordnung sein, um eine solche Einheit bei uns aufrechtzuerhalten, wie sie da im Grunde vorkommt. Dann sollen wir endlich damit zu bestehen wissen, was uns eingegeben ist.

Impuls

Ordnung der Welt

Was mit dem Leben in dieser Welt in Verbindung steht, das wirkt sich unmittelbar auf das Wesen von uns Menschen aus. Es kann darum verspürt und erkannt werden. Weil es mit uns in Verbindung steht, werden wir es auch vernehmen.

Es gelte zu den Dingen dieses Daseins eine gute Verbindung aufrechtzuerhalten oder diese endlich für sich herzustellen, auf dass man an diesen einmal in ausreichender Weise partizipieren kann. Allein nur das, was einen Menschen ausmacht, kann auch durch diesen zurecht bestimmt werden. Das ist Teil seiner Einheit und unterliegt darum seinem Einfluss. Nach einem solchen haben wir unser Leben auszurichten. Alles andere steht wahrscheinlich außerhalb unserer Macht. Dieses Gefüge zu verändern würde nicht einfach so möglich sein. Dazu haben wir keine eigentliche Berechtigung. So etwas kann darum auch kaum zu unserem Aufgabengebiet dazugehören. Dann haben wir auch kein Recht dazu, um es festzulegen, was da ist, müssten uns aber auch nicht darum scheren, wie es ist. Das soll uns entlasten.

Da es eine Sache der Ordentlichkeit von uns selbst sein wird, das Gefüge dieser Welt zu erkennen und etwas davon zu bestimmen, was es ausmacht, darf man es getrost als wahr annehmen, was da gegeben ist und vorkommt. Jeder soll seine eigene Stellung in dieser Welt danach getreulich festlegen, wie ihm diese Welt erscheint. Auch das sollen Tatsachen sein, was dadurch bedingt wird.

Einsicht

Vom Takt der Dinge

Die Dinge des Menschen haben alle einen regelmäßigen Takt an sich, aufgrund dessen diese geordnet erscheinen. Jede Sache ist einzig, von ihrer Art her gesehen. Mal kommt etwas bei uns vor und mal nicht. Das wird etwas Wesentliches sein. So tragen alle wesentlichen Dinge eine eigene Taktung an sich, aufgrund derer diese erscheinen und wieder entschwinden. Je nach dem, welche Bedeutung eine Sache für uns hat, sollen wir uns besser dieser annähern oder uns weiter von ihr entfernen. Das kann sowohl räumlich als auch zeitlich erfolgen. Dieser Sachverhalt soll es sein, wegen dem alles in Bewegung ist. So erscheinen die Dinge in ihrer regulären Weise. Was bedeutsam ist, das steht uns auch nahe und wirkt intensiv auf uns ein. Es soll der Bezug dazu sein, dank welchem wir so lebendig wirken.

So werden wir bedingt. Da kann so manches Gute entstehen. Das soll zu uns passend sein, was daraus hervorgeht. Es sollen die Dinge in einer ihnen zu eigenen Weise erscheinen, aber durchaus auch uns selbst dabei entsprechen. Diese Welt behält ihre Form bei, wird aber auch durch den Menschen bedingt, was eine Erfüllung für das alles sein soll. Es hat über einen solchen Moment hinaus auch einen eigenen Anschein, welcher von uns erinnert werden kann. Auch dieser ist in Wahrheit gegeben und bedingt unser Dasein mit. Zur eigentlichen Freude von uns soll das so sein.

Es sollte uns derweil nicht unklar sein, dass eine Ruhe der Dinge zum Moment der Stille etwas verkörpert, was von höchster Bedeutung für uns selbst sein wird. Der gewöhnlichen Erscheinungsweise dieser Sache nach setzt ein solcher Moment der Ruhe eine Klarheit bei der Erfahrung des Wirklichen frei. Da bildet sich uns Menschen eine gewisse Kraft ein, welche natürlich auch eine Stärke von uns sein soll. Einen solchen Zustand der Bemächtigung gelte es als grundsätzlich vorhanden anzuerkennen. Ihm sollen wir in diesem Leben gerecht sein. Dies soll eine der Säulen sein, auf die sich jedes Tragwerk stützt.

Wie erscheint uns derweil diese Welt? - Sonne und Mond geben im Groben einen Takt für sie vor, welcher uns Menschen ebenso mit einer dementsprechenden Natur ausstattet. Dieser Natur haben wir zu gehorchen, ja sie sogar zu erfüllen, indem wir ihr mit Tun, Sein und Haben zu entsprechen versuchen. Allein nur dadurch sollen wir es überhaupt erlernen zu bestehen als die, welche wir Menschen nun Mal sind.

Phalaenopsis, Aquarell

Impuls

Zu sich stehen

Es gelte etwas, diese Welt so anzuerkennen, wie sie ist, auch wenn wir allein nur ein bedingtes Wissen über sie erhalten. Zu jedem Moment dieses Daseins ändert sich der Lauf der Dinge etwas und doch wird uns die Auswirkung davon allein nur bis zu einem gewissen Grad gewahr sein. Wir bekommen davon etwas mit, erkennen und verstehen es jedoch selbst wenig, was das ausmacht. Erst nach und nach kann sich da etwas abzeichnen, was eindeutig sein wird. Über einen solchen Moment der Gegenwart hinaus ist jeder weitere Moment dieses Lebens Teil einer sich von selbst erfüllenden Wirklichkeit. Mancher Moment beaufschlagt uns mit fremdartigen Dingen, auch Peinigungen und manch anderer verleiht uns eine den eigenen Mut erneuernde Kraft. So erhalten wir manchen Impuls zu einem Erhalt dieses Lebens für uns selbst. In diesem Sinne kann die Wirklichkeit auch ein Motor dafür sein, was gegeben und gut für uns ist.

Um ganz bei ihr (der Welt also) zu sein, soll man sich aus ihr etwas, aber nicht über Gebühr herauszuhalten wissen. Es gelte uns da etwas, ein Mensch zu sein, welcher in ihr aber nicht von ihrer Art ist. Und zwar ist man das so, wie man es wirklich sein kann, als Mensch eben getreu der eigenen Natur. Das sollen wir sein. Da geschehe bei uns alles Eigene absichtsvoll und mit einer gewissen Einsicht in die Gründe des eigenen Wirkens. Da möchten wir bald eigentliche Prinzipien einhalten. Es gelte uns etwas, diese Welt und ihre Dinge so zu belassen, wie sie bereits wahr sind und erscheinen. Diese tun das immerzu auf eine gleiche, für sie günstige Weise. Das folgt bekannten Gesetzmäßigkeiten der Naturwissenschaft. Wir haben unserer Erkenntnis getreu zu handeln, weil das zu einer Bestimmung des für uns Gegebenen gereicht.

Diese Welt soll so bestehen, wie sie von sich aus vorkommt. Das soll von uns so anerkannt werden. Wir haben es uns selbst so vorgegeben, dass wir uns danach richten möchten. Sie ist zu einem Dasein als Mensch geeignet und auch so zu erklären. An ihr würde so nichts Unwahres zu vernehmen sein. Keine einzige Sache an ihr ist verkehrt gebildet, sonst würde es nicht diese Welt sein. Was da als Zerrbild der Wirklichkeit vorkommt, jene schrecklichen Illusionen der Wirklichkeit sind eigentliche Projektionen von Schatten und Licht, also Illuminationen unter Einfluss besonderer Gegebenheiten. Aber diese beruhen auf wahren Dingen und sollen auch auf sie zurückgeführt werden.

Auf diese Weise wird das alles zu verstehen und zu bezeichnen sein. Dies soll ein erster Ansatz zu einer Erkenntnis davon sein, was uns Menschen wirklich bedingt. Eine Annahme solcher Essenzen kann dann ruhig erst im Nachgang darauf erfolgen.

Diese wenigen Aussagen beruhen allesamt auf gänzlich trivialen Annahmen von mir, welche hier hoffentlich nicht unrichtig dargestellt werden. Um deren Verwendbarkeit aufzuzeigen, habe ich diese Ihnen als Wiedergabe meiner diesbezüglichen Gedanken und Ideen vorgestellt. Das habe ich nun in solch einer umfassender Weise getan, wie mir das mit meiner einfachen Sprache gerade möglich gewesen ist. Diese Form meiner Dinge möchte ich beibehalten. Und doch feile ich weiter daran, wie es richtigerweise gesagt gehört. So können diese Inhalte vielleicht einmal von anderen Leuten geprüft und etwas eingehender behandelt werden, als ich das hier tue.

Sprachgestaltung

Vom Bedenken des Gegebenen

Es gelte uns Menschen etwas, ein eigentliches Bedenken der vorgegebenen Dinge durchzuführen. Doch wohin soll das führen? - Das sind alles doch allein nur triviale Erkenntnisse, welche seit jeher bekannt sind. Doch genau daran möchte ich ansetzen. Haben diese trivialen Gegebenheiten noch ihr ursprüngliches Gewicht bei uns behalten? - Das frage ich mich da zuweilen selbst, wenn ich diese erkunde.

Wird das zu verneinen sein, dann sind diese eigentlichen Dinge einer Veränderung unterzogen worden. So etwas könnte nichts anderes als verkehrt sein. Etwas Triviales hat immerzu auf die gleiche Weise Bestand. Darum gilt es überhaupt erst als trivial.

Das ist ein Anteil der Welt, welcher bereits bei uns zu seinem Bestand gefunden hat. Dieser würde darum gerade nicht rechtmäßig vernachlässigt oder gar verändert werden. Allein nur darum, weil man etwas ganz gut verstehen oder erkennen kann, sollte es noch lange nicht von uns unter den Teppich gekehrt werden. Das sollten wir nicht vergessen. Dann wird etwas an unserem Bedenken faul sein, wenn das doch so geschieht.

Ein bei uns selbst freigesetztes, eigenes Bedenken des Gegebenen wird auch eines sein, welches eine Ursache besitzt. Alles baut gewöhnlich auf etwas Bekanntem auf. Darum kann jede Aussage danach untersucht werden, was ihr zugrunde liegt. Man kann den eigenen Gedanken reflektieren und so manches Zusätzliche zu sich selbst in Erfahrung bringen. Das braucht keineswegs unwahr zu sein, was wir dabei über uns selbst herausfinden. Handeln wir doch einfach getreu solcher Anhaltspunkte. Ein richtiges Verständnis für das Wesen der Dinge dieses Daseins wird einem Menschen manches einfacher machen. Dann wird uns selbst etwas dazu klar.

Was aber soll die wirkliche Ressource unseres Begriffsvermögens sein? - Erkenntnisse von bestätigtem Wahrheitsgehalt führe ich da an. Dazu lassen sich Aussagen von trivialer Bedeutung gut einsetzen. Sie bilden unsere eigentlichen Referenzen im Alltag.

Im Groben gesprochen wird diese Welt mit der Sichtweise eines Subjekts von uns wahrgenommen. Genau so tun wir etwas als Subjekt. Das wird der allererste Ansatz überhaupt für die Klärung eines Geschehens sein. Mit dieser Art der Erkenntnis setzt ein Mensch sich gleich und erkennt etwas dabei. Das wird so doch gut und zu gebrauchen sein. Er bildet das Eigene nach seiner Erfahrung dabei aus, während er daran partizipiert, was da ist und vorkommt. Das Subjekt und dessen Partizipation sind von keinem lebendigen Menschen ablösbar. Sie vereinigen sich bei diesem immerzu und treten auch gemeinsam auf.

Wie erkennt der Mensch diese Welt und ihr Geschehen nun bei sich? - Er überträgt dazu vielleicht die eigenen Kenntnisse darüber auf sein Bedenken und verifiziert so das von ihm Erfahrene. Da überkommen ihn zuweilen Visionen. Bei einer solchen inneren Schau kann ihm manches gewahr werden. Er kann dabei jene Fragmente seiner bisherigen Erkenntnis nach und nach zu einem Ganzen fügen und dieses bei sich betrachten. Das bildet seinen Kosmos aus, manche Vorstellung wird ihm dabei gewahr. Dieser Moment der geistlichen Verlebendigung besteht innerhalb der Welt als etwas Einziges und macht den Menschen aus.

Da nimmt man etwas davon mit. Jeder Mensch ist einigermaßen gründlich dabei, sein Leben in einer geordneten Weise zu führen. Dabei verhelfen ihm zuweilen auch gewisse Hilfsmittel zu etwas, das er gut brauchen kann. Da kann er sich zum Beispiel etwas davon aufschreiben, was er richtig und erhaltenswert findet. Das bringt ihm etwas ein. Da wird er ein eigentliches Werk erarbeiten. Dieses nimmt nach und nach Gestalt an. Da wird er auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Zugriff darauf haben, wenn das erst einmal bei ihm gegeben sein wird.

Mit der Zeit entsteht dann bei ihm ein Gesamtbild der Wirklichkeit, wie er es selbst erkennen kann. ank der eigentlichen Phänomene eines Menschendaseins Dieses ist eines, welches alles das beinhalten soll, was wir eingehend bei uns zu bedenken wissen.

Ein dabei entstandenes eigenes Wissen könnte nicht immerzu allein nur zufällig vorgekommen sein. Es wird auch die Bestimmung eines Menschen sein, welche so etwas möglich macht. Man wird auf diese Weise gar vieles richtig erlernen.

Gedanke

Das Dasein und der Wandel

Der Mensch lebt auf eine ihm zu eigene Weise. Dieses Leben mit diesem unsäglich öden Dasein hat er zu ertragen. Zuweilen ist er echt schon froh damit, das zu tun, was ihm dabei möglich ist. Das müsste nicht immerzu auch für andere Leute etwas Bedeutendes sein. Manch einer würde auch einfach nichts zu eigen haben, was ihm ein Glück bedeutet.

Dabei hat der Mensch allein nur einen sehr bedingten Anteil am Werden seines Glückes. Solange er keinen eigentlichen Grund dazu besitzt, um ein solches selbst zu begreifen, würde er auch nicht wirklich etwas davon in Erfahrung bringen. Dann würde es ihn nicht betreffen.

So blind möchten wir nicht sein. Einen solchen Grund gelte es also besser für sich anzuerkennen und das dazu Erforderliche selbst herauszufinden. Dabei soll etwas entstehen dürfen. Das wird notwendig sein, um diesen Grund für sich zu nutzen und einzusetzen zu lernen. Dazu breche man einmal von seiner Lagerstätte auf und begehe seinen Lebensweg im Gesamten als etwas Ganzes. So wird uns wahrscheinlich bald etwas Gutes zu erreichen möglich sein.

Dabei gehe man auf den Wandel der Dinge ausreichend genug mit seinem Bedenken ein, um diesen für sich zu begreifen. Der Mensch partizipiere am Geschehen der Welt als ein eben solcher, ja als das, was er ist. Die Grundausstattung dazu soll derweil für jeden Menschen die gleiche sein.

Feldfrüchte auf einem Teller, Stillleben, Aquarell

Impuls

Eine Sache der Gemeinschaft

Der Mensch möchte etwas an Eigenem für sich behalten, damit er auch einen gewissen Anteil an der Sache der Gemeinschaft der Menschen erhalten kann. Ohne einen solchen Anteil würde ihm nichts möglich sein. Er kann in der Regel innerhalb der für ihn gültigen Sozialisation von sich aus durch eine eigene Kraft bestehen. Dort, wo er das nicht tun würde, ist er darum auch nicht wirklich zuhause gewesen. Sich dennoch an solchen Orten für lange Zeit aufzuhalten, das kann mitunter zu schrecklichen Erfahrungen führen.

Jeder Mensch soll ein Anrecht auf ein gutartiges Leben haben. Ein solches werde entsprechend der Güte seines eigenen Wesens von ihm verwirklicht. So, wie wir Menschen auf eine förderliche Weise auftreten und unsere Dinge einsetzen, werden wir wahrscheinlich auch von anderen Leuten angesehen und wahrgenommen, welche uns bereits gut kennengelernt haben.

Jene Menschen, welche sich im direkten Umfeld eines Menschen zeitweise bewegen oder aufhalten, geben diesem manche Möglichkeit zur Kenntnisnahme ihrer Person. Dann kann man sich kennen lernen. Dank dieser Anwesenheit gelingt das eventuell in einem ausreichenden Umfang. So kommen gewisse Gegebenheiten vor, Möglichkeiten entstehen derweil. Genau so, wie man selbst für seine Mitmenschen da sein wird und sich auch für sie einsetzt, kann man zu einer Anerkennung bei diesen finden und etwas für sich von diesen erhalten. Da wird man manche Bereitschaft zur Erwiderung dieser eigenen Gutartigkeit bei jenen, welche einen umgeben, wachrufen. Da finden sich die Menschen untereinander und gesellen sich einander bereitwillig zu. Das daraus resultierende Glück entspricht den wahren Gegebenheiten dieser Welt.

Impuls

Nicht zuviel erwarten

Vermag es der Mensch erst einmal seine eigentliche Sache richtig zu vertreten, so wird sich in dessen Dasein bald etwas Gutes ergeben. Da kümmere man sich um das eigene Gut. Um die Spreu vom Weizen zu trennen, bedarf es eines bereits ausgereiften Kornes. Es gelte darum etwas, den eigentlichen Gedanken von sich wieder und wieder zu durchdenken, ja zu rezipieren, um sich an diesen zu gewöhnen, auf dass er erstarken kann. Die eigentlichen Gedanken und Ideen von uns selbst werden da von uns also bewahrt und angenommen. Halten wir sie bei uns doch einfach wach, indem wir uns an diese wiederum erinnern. Man schreibe sich dazu besser etwas auf, damit man diese auch hernach bei sich erneut bedenken wird.

Es soll nach und nach all das, was uns eigentlich bereits sicher im Besitze ist, auch von uns benannt werden dürfen. Da sollen wir es aufzeigen, was das ist. Manche Brücke werden wir so errichten, was unser Gedächtnis schulen soll. So wird das eigene Werken Einfluss auf unser Dasein erlangen und als Manifestation davon vorkommen. Dabei erfahren wir etwas über uns selbst. Da wird es sich uns bald aufzeigen, wer wir wirklich sind, weil sich das auf unser Wirken niederschlagen kann. Unsere Gestalt bekommt dadurch ihr Ansehen. Manches wird uns dabei gewahr, wenn wir so mit diesen Gütern ausgestattet werden, vorkommen und erscheinen.

Aufgrund der natürlichen Begrenzungen dieses Daseins hat jeder Mensch allein nur ein paar wenige, wirklich gute Freunde zu eigen, welche er zurecht so bezeichnen möchte. Wer allem und jedem seine Aufmerksamkeit im Überfluss gewidmet hat, der wird dagegen bald keine eigentliche Orientierung mehr besitzen, weil sich alles bei ihm verflüchtigen wird. Seine Macht, jene geistliche Kenngröße seines Wirkens, teilt sich auf zu viele Anteile auf. Da verliert er seine Konzentration. Manche weitere Gabe entgleitet ihm derweil, für welche diese Konzentration eine wesentliche Voraussetzung darstellt.

Auf Dauer soll die Gegenwart dieses Lebens zu verwirklichen und das dabei erhaltene Gut nutzbringend für die Menschheit einzusetzen sein. Wenn es eine wirkliche Güte der Dinge gibt, welche erscheinen kann, dann soll das eine ihres Wandels, aber auch eine ihres Bestandes sein. Da hat der Mensch nicht allein nur die Aufgabe erhalten, einen Weg für sich zu finden. Er habe auch dafür zu sorgen, dass das somit Erreichte etwas Geeignetes sein wird, was gut zu gebrauchen ist.

Dokumentation

Das geschriebene Wort

Das von mir selbst früher bereits einmal aufgeschriebene Wort hat noch immer etwas an Bedeutung für mich behalten. Es ist mir auch als Struktur in Form von Texten in Büchern und Dateien erhalten geblieben. Mit diesen gehe ich auch weiterhin gerne um. Ich passe diese zeitweise aber an die neuerlichen Gegebenheiten meines eigenen Lebens an.

Beim Aufschreiben der Texte in diesen Büchern und Dateien habe ich erst einmal keinen eigentlichen Grund dazu gehabt, um das zu tun. Ich habe mich dabei auch erst einmal erproben müssen, um es herauszufinden, was mir eingegeben ist, was ich also gut finden kann. So habe ich vormals vielerlei Schriften erstellt und mich zeitweilig etwas verrannt. Diese sichte ich inzwischen. Sie sind wahrscheinlich nicht allesamt von einem besonderen Wert gewesen. Vielleicht würden diese auch nicht immerzu einen solchen für andere Menschen haben. Da bedenke ich mich und untersuche das eigene Werk auf seine Schwächen und Stärken.

Manches davon habe ich gewiss allein nur aus einer eigentlichen Langeweile heraus aufgeschrieben. Solche Schriften habe ich dann aber nachträglich nicht immer gerne erneut gelesen. Sind auch manche davon noch immer öffentlich zugänglich geblieben, so trenne ich mich doch nach und nach von diesem unerheblichen Beiwerk. Mein Versuch, das Eigentliche meines Daseins zu dokumentieren, bedarf solcher, in müssiger Weise geratenen Werke kaum. Es wird das Werk von mir durch solches Machwerk allein nur aufgebläht.

Mein prinzipieller Versuch, mit Zuhilfenahme einer Sprachgestaltung bei mir etwas in die Wege zu leiten, was ich für dieses Leben benötige, fruchtet mittlerweile schon recht gut. Die ersten Keimlinge dieser Pflanze sind bereits aufgesprungen. Alles grünt auf. Manches davon ist mittlerweile auch schon erwachsen.

In meinem Leben bin ich darum bemüht, eine eigentliche Ordnung einzuhalten oder diese wieder für mich aufzufinden. Da habe ich etwas dazu benannt, um es selbst zu gewahren, was ich als ordentlich empfinde. Das habe ich vornehmlich auf eine schriftliche Weise getan, weil so das alles dabei Entstandene von mir gut gesichtet werden kann. Da kann ich endlich jene chaotischen Anteile daran entfernen.

Ich nehme es an, dass die Worte eines Menschen sich wie Impulse auf dessen Dasein auswirken. Diese bewegen doch schlussendlich etwas bei uns. So halte ich es für wahr und gegeben, dass ich mit dieser Sache etwas steuern kann, was mich ausmacht. Das ist so erforderlich für mich, weil es meinen 'Boden' urbar macht. Manchen Grund erhalte ich da endlich für das eigentliche Dasein von mir, wie ich es zu führen wünsche. Dabei finde ich zu einer Grundlage für einen Progress meiner Dinge. Wie lange ist mir das verwehrt geblieben! - Als ich das endlich eingesehen habe, ist es mir bald leichter gefallen, meine Texte mehr und mehr so aufzuschreiben, dass diese meiner eigentlichen Intention nicht widersprechen würden. Das alles soll einmal etwas sein, was mir ein gewisses Glück ermöglicht.

Da erkunde ich mit Zuhilfenahme einer Sprachgestaltung das Wesen meiner Dinge. Dazu führe ich manche Besprechung des Gegebenen durch. Mit der Dauer der Einübung solcher Prozesse bei der Erstellung eigener Schriften ist mehr und mehr an Gutartigem für mich möglich geworden. Manches ist dabei auch mit mir geschehen, was vielleicht eine gewisse Verwandlung bei mir eingeleitet hat. Da habe ich mir dann endlich auch selbst etwas Gutes angedeihen können. Als ich meine Texte korrigiert und geordnet habe, habe ich zu mir gefunden.

Indem ich heutzutage die eigenen Worte für mich so einrichte, wie ich das brauche, geschieht das in einer nachhaltigen Weise. Da habe ich mir auch im Geiste mit der Zeit etwas an Ruhe und Zuversicht gestiftet, was mich erstarken hat lassen. Das befriedet mich, dass so etwas möglich ist. Und ich betreibe dieses intensive Hobby bereitwillig wie auch gerne. Es soll mir dabei auch weiterhin ein Anliegen sein, jenen eigentlichen Umständen meines Daseins mit meinen Schriften Rechnung zu tragen.

Ich versuche es, mir selbst mit meinen eigenen Worten beim Schreiben auch weiterhin gerecht zu sein. Da bedenke ich mich. Manches erkenne ich unterdessen, was nicht unwahr sein würde. Und so habe ich dann endlich diese deutsche Sprache etwas besser auf mein Dasein angewendet. Was habe ich dabei nicht alles verstanden, als hier Ordnung eingekehrt ist! - Auf eigene Faust habe ich diese Sprache vormals zu studieren versucht, ohne bereits ein notwendiges Rüstzeug dazu zu besitzen. Ich bin ein Autodidakt in diesen Dingen, was mich aufgrund der heutigen Ergebnisse davon doch recht zufrieden stimmt.

Jene, beim Schreiben eigener Texte von mir angewandte und eingehaltene Form der Sprachgestaltung hat nach und nach manche meiner Kräfte bei mir etwas besser ausgebildet. Das habe ich selbst so festgestellt. Das tut mir gut. Als Sprachgestalter erreiche ich mit meinen Worten durchaus mich selbst, also auch meinen eigentlichen Geist. Bei Werke gelingt mir das. Diesen statte ich dank solcher, für mich selbst gültigen Sequenzen, bestehend aus Worten, mit eigentlichen Erfahrungswerten aus. Hernach lese ich mir diese Schriften erneut durch, um eine gewisse Bestätigung dafür zu erhalten, was mir widerfährt. Diese Feedbacks stellen einen wahren Schatz für mich dar. Da lese und höre ich etwas davon, was ich zuvor erstellt habe, und kann ich mich gut dabei regenerieren. Auch darum, weil mir meine Werke gut gefallen, soll das so sein. Eine der Sprache innewohnende Mechanik kann ich inzwischen anerkennen und auch an mir selbst als Moment bei meiner Innenschau wahrnehmen. Eine unterdessen aufkommende Gestik und Mimik entsprechend meiner wirklichen Gedanken und Ideen nehme ich dabei an. Sie nehme ich auch in mich auf und an mir wahr. Meine Sätze habe ich derweil möglichst auf eine Weise gefügt, sodass diese mir selbst plastisch und greifbar vorgekommen sind. So kann es etwas damit werden, was ich hier gerade tue.

Dokumentation

Meditation und anderer Quark

Was das ist, was ich dabei tue, wenn ich meine eigenen Dinge bei mir bedenke, würde ich nicht einfach so einem anderen Menschen darlegen können. Es ist durchweg etwas sehr Spezielles geblieben, was ich nicht einfach so einem Zweiten einsichtig machen würde können. Da werden selbst die gewagtesten Worte keine Abhilfe schaffen.

Aber ich habe dennoch etwas dazu sagen wollen, was mich ausmacht. Darum habe ich über dieses Dasein von mir zeitweise regelmäßig meditiert. Es hat mir da erst einmal richtig klar werden müssen, was ich eigentlich von mir selbst aus verstehen kann. Ich habe es mir darum erst einmal angeschaut, wodurch ich bedingt werde. Das soll meine Gedanken ausmachen.

Es ist nicht einfach für mich gewesen, mir das hinreichend zu erklären, warum ich mit einer solch eigenartigen Gedanken- und Ideenwelt ausgestattet bin, wie das bei mir der Fall ist. Die Fragestellung, wie ich meine Worte richtig anbringen werde müssen, um mich diesbezüglich hinlänglich zu erklären, habe ich mir da auch einmal gestellt. Diese ist ebenfalls nicht einfach so zu beantworten gewesen.

Was ich bei der Meditation selbst an Gehaltvollem aufgefunden habe, das habe ich mir auch klar zu machen gewusst. Da habe ich es bei mir verinnerlicht. Ein solcherart verstandenes Gut habe ich inzwischen zu Ansätzen eigener Art transformiert. Auf diese komme ich in meinen Schriften immer wieder zurück. So kann ich nun endlich damit beginnen, etwas dazu aufzuschreiben, was ein eigentliches Gehör verlangt.

Ich glaube, dass es einen grundlegenden und auch gültigen Grundaufbau für das Gegebene dieser Welt und ihrer Natur gibt. Wegen einem solchen Aufbau der Dinge ist alles so, wie es da vorkommt und erscheint. Was bewirkt das alles? - Ich nehme das Folgende als gegeben an. Zumeist werden das Wirkungsprinzipien sein, was man davon ausmachen wird. Diese soll man erkennen und verstehen. Zumindest kann man es erlernen, das zu tun. Und so gehe ich auf diesem Weg nun einfach etwas weiter.

Ein Aufbau der vorgegebenen Dinge wird von mir untersucht, damit auch ich solche erstellen kann. Diese Dinge bestehen. Ich bin dazu gewillt, einen solchen Sachverhalt dieser Welt und ihren Erscheinungen zu unterstellen. Dieser ist gewiss vorhanden. Einen Aufbau meiner Dinge versuche ich seitdem möglichst einheitlich durchzuführen und eine Kenntlichmachung davon einzuhalten.

Es verfügt jede Aussage in meinen Schriften über einen gewissen Hintergrund bei mir, wegen dem diese gebildet wird. Ein solcher soll meiner Intention beim Werkschaffen entsprechen. So ist er überhaupt erst zu verstehen. Das kann ich leisten. Aufgrund dessen bin ich dazu gewillt, das alles einem eigenen Gesamtkonzept zuzuordnen, welches mich bedingt. Dieses habe ich anerkannt. Das gebe ich wieder. Jener Aufbau meiner Werke bringt es mit sich, dass so etwas möglich ist. Dabei lege ich mich bei Werke mehr und mehr auf solche Herangehensweisen fest, welche ich mit Worten gut darstellen kann.

So erkenne ich es immerhin auch selbst, was ein Moment der Lesung an diesen Schriften mir bedeutet. Die eigene Art, mir etwas aufzuschreiben, erkenne ich als einen Schlüssel zum Wesen meiner eigenen Dinge an. Bewusst wird mir das alles aufgrund der Schwächen und Stärken meiner Person, wie auch des gerade aktuell bei mir abrufbaren Kenntnisstandes davon, was das ausmacht.

So etwas wird es geben. Die menschliche Natur kann sehr eigentümlich sein. Ich habe diese inzwischen als sehr wandlungsfähig erkannt und achte darum inzwischen gerne auf eine Einhaltung des regulären Aufbaus des Gegebenen.

Es bauen manche meiner Niederschriften auf gewissen Einsichten in einen grundsätzlichen Zusammenhang der Dinge von mir auf. Das wird etwas sein, was einem anderen nicht leicht zu vermitteln sein würde. Deren Einheitlichkeit versuche ich zu erkennen oder überhaupt erst bei mir einzurichten. So stelle ich es dann auch dar, was mir eingegeben ist. Dabei bin ich mehr und mehr auf eigentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Schriften von mir gestoßen. Diese sind wahrscheinlich vorhanden, obwohl ich sie alle in gleichmütiger Weise erstelle.

Sonnenblumen, Ölmalerei

Impuls

Zumutbares und mehr

Ich glaube, dass es etwas gibt, was man einer Leserschaft zumuten kann. Doch das gelte es nicht zu übertreiben. Es soll die Aufgabe des Lesers sein, das von mir Gesagte seiner Wertigkeit nach zu bestimmen, wie diese wirklich gegeben ist. Was dazu erforderlich sein wird, habe ich aufzuzeigen, indem ich es benenne.

Manches wird bei dem einen oder anderen Leser vielleicht Anstoß finden, wenn er diese Texte betrachtet. Die häufige Verwendung des Begriffes der eigenen Frequenz in meinen Schriften kann ein Beispiel dafür sein, was vielleicht nicht gut ankommen würde. Diese Glyphe soll als ein Platzhalter für etwas, für das ich bisher kein anderes Wort kennengelernt habe, richtig zu verstehen sein. Im Grunde soll dieses von der Leserschaft in eine eigene, für ihren Alltag gebräuchlichere Sprache übertragen werden. So soll manches bald besser aufgefasst und verstanden werden, wenn das wirklich geschieht.

Es ist so bei mir, dass ein eigentlich notwendiges Vokabular zum Verfertigen besser verständlicher Textwerke zu solchen Themen erst noch von mir erarbeitet werden muss. Es würde mit dem bereits Gelernten und Erfahrenen noch nicht alles in vollwertiger Güte zu benennen möglich sein. Jenes, für diese Arbeit erforderliche Verständnis für diese deutsche Sprache aufzubringen, ist mir allein nur selten für das Gesamte gelungen. Da habe ich noch so manches vorzubereiten, ehe ich es angehen kann, eine Schlüssigkeit dieser Schriften endgültig einzurichten.

Solange ich meine eigentlichen Dinge nicht in einer eindeutigen, klaren und heutzutage auch üblichen Weise beschreiben könnte, wird mein Schriftgut eben auch weiterhin manchen Mangel an sich aufweisen.

Sprachgestaltung

Von Worten und anderen Schätzen

Manches eigene Wort, ja mancher Gedanke dazu muss erst noch von mir abgesichert werden, ehe es stimmig in meine Schriften integriert werden kann. Mein Wortschatz und meine Kenntnisse der Grammatik haben bisher noch immer nicht mehr hergegeben. Ich lerne noch immer etwas dazu und habe das darum hinzunehmen.

Oh, ich schreibe manche meiner eigenen Texte gerade auch darum auf, um das zu erkennen, was wahr ist. Ich möchte solche Definitionen meiner Gedanken- und Ideenwelt einmal durchzuführen wissen, welche mir etwas in diesem Dasein bei der Verrichtung meiner eigentlichen Sache weiterhelfen werden. Der Kreis jener durch mich selbst richtig darstellbaren Dinge wird dabei auch weiterhin ein endlicher sein. So habe ich ihn erkannt und finde das richtig.

Manche jener von mir bei der Erstellung dieser Schriften angewandten Ordnungen behalten bereits ihre Gültigkeit für mich bei, wenn ich wiederum in diesen lese. Dann, wenn meine Dinge von mir in eindeutiger Weise beschrieben worden sind, kann ich sie nach diesem Gesichtspunkt untersuchen.

Zeitweise wende ich eine gewisse Unschärfe auf die Darstellung meiner Inhalte an. Da begnüge ich mich gerne mit diesen Dingen, ohne sie klar zu umreißen. Jene, sich dabei ergebenden Beispiele meiner Sprache sind mir zumeist recht gewesen und haben mich nicht gestört. Es stattet sich mein Bedenken des Gegebenen dabei nachhaltig aus und wird mir gewahr. So ist bereits manches davon auf eine gutartige Weise bei mir eingetreten und wirksam geworden. Derweil gedeiht auch meine innerliche Bebilderung sowie eine Ausstattung mit weiteren Empfindungen etwas.

Habe ich auch nicht immer nach solchen Dingen gestrebt, welche eigentlich schwerlich zu erreichen sind, so bin ich doch gewissenhaft im Begriff davon, mir etwas Eigenes aufzubauen. Das ist etwas, dessen ich bedarf. Jene Dinge, welche ich dabei richtig mit eigenen Worten benennen kann, sollen mich befähigen. Da hat diese Aufgabe bereits ihren Zweck erhalten, wegen dem sie zurecht besteht.

Sprachgestaltung

Vom Guten der Sprache

Dank einer Auswahl der eigenen Worte kann ich mich selbst mit diesen so ausstatten, wie ich das haben möchte. Das bedingt mich. Zu späteren Zeiten wird sich das einmal genauso wie heutzutage auf mich auswirken. Mit meinen Texten bilde ich eigentliche Brücken hin zu einem besseren Verständnis der eigenen Gedanken- und Ideenwelt von mir selbst. Diese möchte ich einmal richtiggehend einer gültigen Wahrheit zuordnen und anerkennen.

Gerade wegen jener Form der Darstellung meiner eigenen Dinge habe ich etwas über mich selbst herausgefunden. Was mir dabei klar wird, ist zumeist auch für etwas anderes noch gut. So kann ich beispielsweise mit meinen Freunden vom Schreiben an meinen Wikis sprechen.

Was mir bereits jetzt schon in einer klaren Form vor Augen erscheint, das kann ich hernach auch wiederum bei mir bedenken. So bildet sich manche Kraft zu einer Vorstellung des mir Gegebenen bei mir aus. Diese verwende ich zeitweise dazu, um etwas Weitergehendes über mich in Erfahrung zu bringen. Das erscheint mir machbar zu sein, auch weil ich an eine Endlichkeit des Gegebenen für uns Menschen glaube. Das sind doch alles allein nur Kreise, was wir für Wege begehen. Wir würden doch nicht ohne Grund so stark als Mensch bedingt sein, wie wir es tatsächlich sind. Sind unsere Dinge aber erst einmal genauso endlich wie alles andere, was es geben wird, so erscheint das auch auf diese Weise vor uns. Das wird zu erkennen sein. Ich versuche es mit meinen Schriften, jenen Grund meiner eigenen Dinge zu klären.

Da das Leben fortwährend sich etwas bei mir erweitert, habe auch ich Grund zu einer Aufmerksamkeit dafür. Da bilde ich etwas daraus. So habe ich etwas an Stoff dafür zu eigen. Es entsteht dieses Werk dank einer Kontinuität meines Wirkens daran. Alles das gedeiht dabei auf eine beständige Weise, weil das gerade möglich ist.