Jahreszeiten

Buch

Jahreszeiten

Jahreszeiten sind Lebenszeiten. Gutes kommt von etwas Gutem. Aus dem Guten wird wiederum etwas Gutes. Jeder bewahrt sich seines, was er hat. So gelingen die Dinge und es wird etwas daraus entstehen. Kommt das endlich einmal bei uns vor, ergibt sich wahrscheinlich bald etwas Weiteres. Es soll darauf aufbauen, was wir anerkannt haben.

Gutes wird wahr. Wahres bleibt recht. Schlechtes und Gutes bilden eine Summe, ein Ganzes, ein gemeinsames Sein in der Einheit. Gemeinsam genesen die Menschen von ihren Strapazen, feiern ein Fest, welches sich das Leben nennt.

Die Lebenszeiten sind zudem dafür da, gelobt und gepriesen zu werden. Dunkel ist da der Sinn, wegen dem ein Glück verlorengegangen oder gefunden worden ist. Doch es kehrt alles wieder, ja es verliert sich auch alles wieder. Lichtes wird reich. Freude und Lust bescheren einen Halt für den Menschen. Ein solcher erstarkt derweil und wird Gestalt.

Vogel, Ölmalerei

Gedanke

Verstimmungen

Dann, wenn mein Leben so ist, dass ich es nicht auf die Reihe bekommen habe, was ich leisten soll, versagen mir die Kräfte unentwegt. Das kann ich beobachten. Ich kenne solche Zustände von mir gut, zu denen man mir wieder und wieder eigentlich unmögliche Mühen aufgetragen hat. Ich entgleite mir dabei, wenn ich sie zu erfüllen versuche. Alles von mir wird da um Stufen zurückgeworfen und ich würde so nicht wieder zur Ruhe finden.

Da gehe ich manchmal in Klausur mit mir. Ich nehme mir mich vor und gehe auf mich ein. Dabei möchte ich etwas bewirken, was ich jetzt gerade gebraucht habe.

Würde ich es auch nicht wissen können, was mir fehlt, so weiß ich es doch, dass mir etwas fehlt. Das kann vieles sein, möchte da vielleicht mancher denken. Das würde doch alles nichts Gewisses sein. Auch das möchte man glauben. Das wird wahr sein. Da bleibe ich mir aber dennoch treu und gehe meinen unverkürzten Weg weiter. Ich möchte nicht nach der letztlichen Ursache einer solchen Schwierigkeit suchen. Es soll ausreichen, dass ich eine solche habe. Mehr bräuchte ich nicht zu wissen. Vielmehr möchte ich aufstehen und dagegen angehen, wenn mich etwas niederdrückt. Das Leben habe ich unterdessen nicht in Frage gestellt. Sein Glück würde jedoch nicht grundlos zu mehren sein. Da rausche ich zuweilen ab und verliere mich.

Ja, es drückt mich zeitweilig etwas nieder, was ich da erfahre. Dann fällt es mir schwer, mich wiederum aufzurappeln. Jedoch wird gerade das erforderlich sein, um dagegen anzugehen. Manchmal muss man eben die doppelten Kräfte aufwenden, wenn man sich befreien möchte. So etwas würde uns nicht zu ersparen sein.

Dokumentation

Der Bernstein

Das, was uns Menschen etwas bedeutet, soll das Licht der Dinge sein. Es geht zu jeder Zeit von diesen aus und ist ein Anschein, aber immer auch ein Widerschein. Da reflektiert sich etwas, gewisse Anteile davon werden verstärkt oder abgeschwächt. Da können wir es erkennen, was das ist. Es tritt uns klar ersichtlich vor Augen.

Wäre das alles nur der Sonne Glanz, wird uns bald schwarz vor Augen sein. Dann bricht etwas über uns herein. So dunkel wäre keine Nacht, wie uns zu Mute sein wird, wenn wir das Augenlicht wegen ihr verloren haben. Sie brennt es aus uns heraus. Dabei verlieren wir unser Gesicht.

Doch alle Gestirne sind mehr oder minder milde gestimmt. Die Entfernung zu diesen reicht aus, um ihr Leuchten abzumildern.

Doch es gibt auch eine innere Leuchte. Sowohl in der Natur als auch an den Lebewesen, ja Lebensformen kommt sie vor. Das soll das Elektron, der Bernstein also sein. Seine Farbe macht es aus, dass wir überhaupt etwas wahrnehmen können. Die sichtbare Welt wäre ohne das Elektron ziemlich blind, wenn sie nicht gar taub sein würde.