Lebensbaum

Beschreibendes

Der lichte Drang des Lebens

Bei manchen Dingen braucht es seine Zeit, bis wir sie ausgemacht haben.

Alles, was wächst und gedeiht, erobert sich einen Platz zum Leben. Zuerst erlangt man einen Fortschritt durch ein Höhenwachstum, dann geht man in die Breite und wird stark. Schließlich aber erkennt man auch eine Tiefe für sich und geht in die Verdichtung. Da setzt ein Erhalten der Begebenheiten eines Lebens ein Glück frei.

Dokumentation

Ausbildung und Weg

Die Worte eines Menschen sind zuweilen wie Lego-Steine gewesen und haben gegen andere ersetzt werden können. Da habe ich mich zu meinem Gemüt bekannt. Etwas für mich Wichtiges habe ich aufgeschrieben und hernach um die faden Anteile davon bereinigt. Auf diese Weise habe ich meine Texte überarbeitet. Dabei habe ich mehr und mehr zur Gewissheit gefunden, wie ich etwas sagen möchte.

Das Lesen solcher verbesserten Texte hat etwas bei mir wahrgemacht. Es hat mir eine gedankliche Struktur verliehen, welche mir willkommen ist. Meine Muttersprache ist da von mir alsbald in einer gefestigten Weise angewendet worden. Was ich bereits gesagt oder aufgeschrieben habe, hat etwas Gutes an sich getragen.

Das hat mir manchen Grund zur Dankbarkeit geboten. Es erfreut mich, dass für mich zu früheren Zeiten meines Lebens Menschen dagewesen sind, welche mich an die Aufgaben und Pflichten des Lebens auf verantwortungsbewusste Weise herangeführt haben. Daher hat gerührt, was ich heutzutage zu vollbringen weiß. Ihrer Sorgfalt ist es im Grunde zu verdanken, dass ich diesen Weg einschlagen habe können und mit mir zufrieden bin.

Baum, Buntstifte auf Papier

Gedanke

Bewertung des innerlichen Gedankens

Würde auch nicht alles Eigene auf so schöne Weise gesund wie eine Aloe Vera sein, so ist doch manches vom Menschen Gemachte dennoch etwas dazu geeignet, um für sich damit in friedfertiger Weise einzutreten.

Metallplatte aus Kupfer, geritzte Zeichnung, hergestellt nach einer schriftlichen Anleitung von Heinrich Zimmer - das Shriyantra

Geschichte

Intention des Wikis 'Lebensbaum'

Einen Lebensbaum habe ich mir, mit einem Menschen in geistlicher Hinsicht verbunden, einmal vorgestellt. Das Gedeihen oder Vergehen eines solchen Lebensbaumes soll dabei ein Synonym für den Erfolg eines Menschen in dessen Dasein sein.

Hier im Wiki 'Lebensbaum' habe ich, Mathias Schneider aus Offenburg, *1975 nicht von dem einen Lebensbaum aller Menschen gesprochen. Ein solcher, wie er etwa in der Schule der Kabbalisten vorgekommen ist, ist damit nicht gemeint gewesen. Vielmehr möchte ich von einem natürlichen, eigentlich doch allein nur mit mir hinreichend verbundenen Baum sprechen und schreiben. Das wäre einer, welcher mir Bezugspunkt und Halt im Leben ist und der es auch mitunter ganz gut kann, in einer solchen Weise auf mich einzuwirken. Da spreche ich also von individuellen Erfahrungen, während ich dessen Wesen thematisiere.

Durch das Erleben einer Wandlung des eigenen Gemüts an einem bestimmten Ort bin ich als Mensch versucht, eine besondere Beziehung zu einem solchen aufzubauen. Dort befindet sich auch mein Lebensbaum. Ihn suche ich in Gedanken ab und zu noch immer auf. Dabei habe ich mir etwas vorgestellt. Es wäre der Baum, welcher jenen Ort in Besitz genommen hat und somit mich bedingt, während ich dort verweile. Dieser Baum, der über eine Wertigkeit meines Empfindens in einer gewissen Weise mitbestimmt, bedeutet mir viel. Dank ihm ist etwas an der Umgebung ausgebildet worden, was durchweg von einer gutartigen Natur sein soll. Er ist derweil die wahre Wesenheit am Platze geblieben, ohne diesen über Gebühr dominiert zu haben.

Solch ein Baum wird, wie ein jeder andere Baum das auch ist, fest durch sein Wurzelwerk am Grund verankert sein. Er bezieht all seine Nahrung aus den Gütern, welche lokal am Platze vorgekommen sind. Am Boden, am Himmel wie auch an ihm selbst erscheinen diese Quellen und stehen zu seiner Ernährung bereit. Es kommt dabei eine machtvolle Beherrschung der Umgebung durch ihn zustande, wie das für Bäume so üblich ist. Dabei steht er gänzlich für sich allein da.

Es soll auf einer gewissen Ebene des Miteinanders, welche hier gar nicht näher beschrieben werden bräuchte, nahezu kaum eine wechselseitige Einflussnahme zwischen der Umgebung und dem Baum stattfinden. Er wird auch so gut klarkommen. Das halte ich für gegeben.

Komme ich zu meinem Baum hin und finde mich bei ihm ein, so habe ich dabei zuweilen eine der Natur innewohnende Poesie erfahren. Das ist etwas sehr Lebhaftes, was sich mir dabei vorstellt. Dann möchte ich zuweilen eine Verbindung zu dieser Pflanze aufbauen. Ich habe mich wohl dabei gefühlt, während ich das getan habe. Das ist so geschehen, während ich einfach eine Zeit lang bei meinem Baum verweilt habe. Dazu habe ich mir das eine oder andere bedacht.

Niemand wird zu sagen wissen, ob die Bäume die Menschen brauchen. Aber wir Menschen brauchen mit Sicherheit die Bäume. In deren Schatten können wir ruhen. In ihren Ästen möchten wir klettern. Von ihren Früchten wollen wir kosten und dank ihrer eigentümlichen Schönheit werden wir immer wieder einmal aufs Neue durch sie zu etwas inspiriert sein. Zudem erinnert mich solch ein Baum mitunter als Wesen auch einfach an mich selbst. Das ist mir so klar, weil ich solch eine starke Verbindung zur Natur einer Pflanze habe.

Da bedenke ich nun auch das Folgende. Eine von einem Menschen erwählte Stätte wäre gewiss ein einzigartiger Ort für diesen, wo er sich einzufinden weiß. Das soll ruhig hier jetzt einmal so anerkannt und benannt werden, wie ich das geschrieben habe. Für mich wäre das wahr.

Das Geheimnis eines solchen Platzes kann mit der Zeit auch zum Geheimnis eines Menschen werden. Das wird so geschehen, wenn er daran teilhat, was dort geschieht. Währenddem der Mensch da etwas Wesentliches zu seiner Person begreift, kann man aus einer solchen Situation folgern, dass es auch der Ort gewesen ist, welcher ihm so etwas möglich gemacht hat. In Dankbarkeit wird man dann einen Moment lang dabei verharren. Wir sollen das anzunehmen wissen, was wir davon wahrgenommen haben.

Ein Mensch soll sich im Dasein angenommen fühlen und mit seinem Leben gut klarkommen. Unterdessen wird er auch ein Stück weit vom Dasein der bestehenden Dinge, welche in seiner Umwelt vorkommen, durchdrungen sein. Da geschieht etwas, was uns mittels von Empfindungen gewahr sein kann. Es möchte sich uns derweil etwas davon einschreiben, was wir gut begriffen haben. Dabei haben wir manche Verinnerlichung davon erfahren, was uns ausgemacht hat.

Jene wichtigen Dinge unseres Daseins haben sich mitunter bei uns Menschen im Leben schon etwas gewandelt. Zeitweilig sind sie von uns verkannt worden. Da gehen wir falsch mit ihnen um und haben uns geirrt. Das wird sich heftig auf unser Lebensglück auswirken, dass wir nachlässig gewesen sind. Die Folgewirkungen davon sind groß.

Falls wir den richtigen Weg für uns erneut aufgefunden haben, welchen wir gerne begehen möchten, stellen sich die Dinge erneut anders dar. Mir ist es zuweilen schon so geschehen, dass ich auf meinen Wegen umgekehrt bin und mich auf mein Gutes besonnen habe.

Der Natur ein Fürsprecher zu sein, wäre für mich etwas Schönes. Das Getane soll für uns Menschen etwas freisetzen, was unser Schicksal sicherstellt. Das wäre so gut. Derweil haben wir eingesehen, dass wir noch immer Kinder einer Zivilisation geblieben sind, welche uns zugehört.

Da hat der Mensch für sich einen Grund sowie einen Himmel, eine Ordnung wie auch einen inneren Zusammenhalt zu eigen. Auch ein gewisser Glanz und eine gegebene dunkle Geborgenheit sollen uns zuteilwerden. Solcher Dinge haben wir bedurft, um zu uns zu finden. Mensch zu sein, soll etwas Gutes bedeuten.

Bild

Eine Struktur im Raum

Dieses Bild habe ich im Jahr 1996 zur Übung der Wahrnehmung einer Nuancierung von Farben hergestellt.

Einzelne Elemente sollen sich vor den eigenen Augen zu Flächen verbinden, welche sich wechselseitig kontrastieren.

Das soll dem Betrachter jenen Blick für manche der Empfindungen eröffnen, welche einem Farbwert der Fläche, einer Geometrie der Form und einem Kontrast der Elementare entsprechen.

Stillleben mit Brot, Aquarell

Gedanke

Ein Fluss

Was auch immer da sein wird, trägt Eigenschaften an sich. Sie resultieren aus Wandlungen, welche wahrgemacht haben, dass etwas vorgekommen ist. Das soll ein Ansatz dafür sein, dank welchem wir etwas Gegebenes gut aufzufassen vermocht haben. Wer eine Ordnung der Dinge an ihnen ablesen kann, hat etwas rechtgemacht.

Dokumentation

Das Bewusstsein als Spiegel

Ich brauche allein nur bei mir zu sein, um jene Reflexionen zu erfahren, welche mich auch zuvor schon an meine Aufgaben im Leben erinnert haben. Die jüngste davon nehme ich gegenwärtig an und erfülle sie weitgehend. Dabei werde ich schlau aus dem Geschehen meines Daseins. Ich erkenne an und verifiziere, was meine Sachen ausgemacht hat. Dabei habe ich mir ausgesucht, was ich davon mit Worten wiedergegeben habe. Ich habe zudem auch andere Optionen zum Handeln zu eigen.

Einer Verfremdung der Wiedergabe von Gedanken zu meinen Werken möchte ich nicht gedient haben. Darum habe ich auf jene Leere des Geistes hingewiesen, wie sie bei mir in stabiler Weise vorgekommen ist, und sie anerkannt. Ich habe eingesehen, dass sie zurecht bei mir aufgetreten ist. Derweil ist das Leben weitergegangen. Da sind erneut solche Begebenheiten bei mir aufgekommen, welche es sicherlich wert sind, dass ich davon berichte.

Etwas Lebendiges ist an mir. Es ist als Quelle wirksam. Allein nur einen Anteil jener Worte spreche ich aus, welche mir innegewohnt haben. Allein nur einen Bruchteil meiner Gedanken und Ideen habe ich ausgedeutet. Da behalte ich regelmäßig etwas davon für mich zurück und finde das Ergebnis zumeist gut. Derweil hat mein Geist Tetris damit gespielt, dass ich wahrgenommen habe, was ich gedacht habe. Das bringt Ordnung ins Geschehen.

Ich habe meine Leistungsfähigkeit keineswegs an jenen Anstrengungen von mir bemessen, welche ich vollbracht habe. Auch habe ich nicht das Maximum an Leistung abgegeben, was ich zu vollbringen weiß. Vielmehr gehe ich von einer ordentlichen Kraft des Menschen aus. Man muss sich auch zurücknehmen können.

Ich gebe zu, dass ich zuweilen viel nachgedacht habe. Dabei bin ich nicht auf eine Formulierung der Gedanken mit Worten angewiesen. Eine innere Verschaltung der Kräfte kann auch so stattfinden. Über die Gedanken kann ich etwas Wahrgenommenes vernehmen und zuordnen. Da lässt sich von mir regulieren, was sich durch mich auf meine Umgebung ausgewirkt hat.

Man soll mir glauben, dass ich damit froh bin, wie alles bei mir eingerichtet ist. Es ist tatsächlich gut.

Dokumentation

Zu meinem Arbeitsstil

Als Werker möchte ich etwas davon haben, was ich getan habe. Ich habe meine Kraft dabei keineswegs bis zur Verausgabung ausgeschöpft. Vielmehr möchte ich mir meine Kondition erhalten, wie sie bei mir bestanden hat. Ich gehe davon aus, dass ich auch morgen noch etwas Arbeiten möchte. Was ich mir mittels meiner eigenen Hände aufgebaut habe, soll von einer wahren Sinnhaftigkeit zeugen.

Eine solche Ausrichtung habe ich mir gegeben, welche mir gestattet hat, dass ich etwas Eigenes tun kann. Da vollziehe ich meine Handlungen und habe etwas davon, dass ich das Werk schaffe.

Dokumentation

Eine normale Vorstellung

Ohne großes Getöse sollen wir Menschen auskommen und zuweilen auch einmal leise sein. Da ist man gut damit beraten, die Klappe zu halten. So kann sich etwas bei uns erfüllen. Da bräuchten wir zu den Momenten unseres Daseins vorübergehend nichts anderes beizutragen, als still zu sein. Sind wir erst einmal so gewesen, dann erhalten sich unsere Kräfte auch.

Wir haben auf die Weise etwas Gegebenes nicht zerredet. Daraufhin sind manche Dinge bei uns auf eine gutartige Weise zum Tragen gekommen und haben uns stabilisiert. Daran haben wir festgemacht, wie förderlich so etwas doch für uns schon einmal gewesen ist.