Am Lagerfeuer

Kapitel

Am Lagerfeuer

Die hier auf dem Reiter mit der Bezeichnung 'Am Lagerfeuer' erstellten Schriften sollen einmal dazu dienen, bei einer Lesestunde vorgetragen zu werden. Der Autor Schneider verwendet zur weiteren Arbeit mit seinem Karteikasten versuchsweise nun auch eine Software. Sie dient zur lauten Lesung seiner Texte. Was hier einmal aufgeschrieben worden ist, soll ein erster Versuch davon sein, etwas an Textgut direkt für eine solche herzustellen.

Lichtwelten, Aquarell

Aufgabe

Am Morgen etwas arbeiten

Das Wichtige am Arbeiten ist die Erfahrung eines guten Moments dabei. Dank einem solchen macht uns etwas Spaß. Da setzen wir uns dafür ein und stellen etwas her. Im besten Fall wird es etwas sein, das auch von der Firma, in welcher wir tätig sind, benötigt wird. Dann hat unsere Aufgabe bald schon ein Gewicht für den Gesamterfolg derselben. Da soll es wahr sein, dass wir etwas zu diesem beigetragen haben. Was wir da tun, das soll von einer guten Art sein. Man setze sich gänzlich für das ein, was man zu arbeiten hat. Dann kann es auch etwas damit werden.

Darauf bereiten wir uns vor. Alles soll bei uns am rechten Platz sein. Dann werden wir es rechtmachen können. Alles das soll einfach und machbar für uns sein. Wir bedürfen keiner Handicaps.

Vorgang

Besinnung auf das Eigene

Dort, wo Du jetzt gerade bist, erscheinst Du auch und bist da. Das wird Dein jetziger Ausgangspunkt für das weitere Leben von Dir sein. Erkenne das an und bestehe damit, was Du hast. Es soll Dir eingegeben sein, dass Du damit klar kommst. Den Ausgangspunkt hast Du somit für Dich erwählt. Von hier aus sollen Deine Wege weiterführen. Da sollst Du Dein Ziel auch zeitnah erreichen können.

Himmel, Aquarell

Phänomenales

Gewicht des Denkens

Der Gedanke eines Menschen hat immer auch eine gewisse Eigenschaft. Die trägt ein solcher an sich. Dank ihr wirkt er sich als Kraft auf das Dasein von uns in einer Weise aus, welche eigentlich bestimmbar ist.

Da schauen wir uns das an und legen es fest, was uns das ausmacht. Das sollen wir tun. So erhält unser Wesen eine zu ihm passende Orientierung. Dank eines Bedenkens der wahren Begebenheiten versetzen wir uns in eine gute Lage. Da kann die Stärke von uns für das eigentliche Wirken eingesetzt werden. So entsteht das Werk als eine Folge unseres Bedenkens.

Werk um Werk wächst unser Fundus an. Dadurch generieren wir im Laufe der Zeit eine Übersicht über das Ganze, was wir leisten können.

Das alles besteht als ein Beispiel für die eigenen Tatkräfte. Sie nehmen wir in Augenschein. Da generieren wir im Laufe der Zeit weitere Werke. Diese bauen auf dem Gegebenen auf. Sie verkörpern allesamt Wesenszüge davon, was uns ausmacht.

Das Gewicht des Denkens ist eines, das uns die Freiheit zu einer Bemessung des Gegebenen verleiht. Das hat manche Feinheit an sich, welche wir gewahren möchten. Da ist es möglich und wünschenswert, dass wir den Dingen der Gegenwart die rechte Bedeutung verleihen. Getreu ihrer wahren Proportion sollen diese bald schon von uns aufzufassen und wiederzugeben sein.

Da haben wir dann endlich das Rüstzeug dazu erhalten, um uns richtig auszudrücken und die Sachverhalte des eigenen Lebens deutlich darzustellen. Es soll die Handlung eines Menschen zu einer Offenbarung des Wirklichen werden und auch so zu verstehen sein. Das wäre der Rahmen, in welchem sich das Gegebene bewegt.

Werden erst einmal einige Dinge von uns in einer brauchbaren Weise angefertigt sein, dann tun wir gut daran, sie auch wiederum als ein Beispiel für das Kommende einzusetzen. Da ordnen wir auch sie dem eigenen Fundus hinzu. Mit der Zeit verstehen wir dann etwas davon besser, was wir eigentlich darstellen möchten.

Es soll eine solche Sache auch als Schablone für ein weiteres Werk einzusetzen sein. So wird das Mögliche einmal für uns auf leichte Weise erreichbar sein und eintreten können.

Methode

Fels und Anker

Ein Fels ist von sich aus bereits eine Struktur und auch als solche zu erkennen. Ein Felsmassiv kann etwas Schönes sein. Auch für den Blick darauf gelte das. Es kann der Fels in seiner ganzen Schönheit von uns geschaut werden. Man kann auf diesem zudem stehen oder sitzen, sowie an ihm hochklettern. Er wird uns manchen Halt verschaffen, wenn wir ihn begehen.

Ein solcher Fels kann für uns dazu noch von Zeit zu Zeit wie ein Ankerpunkt sein, an welchem wir uns festhalten, wenn wir zu unserem Schutz nach ihm greifen. Dann werden wir uns an ihn heranziehen.

Eine Beschreibung solcher Felsgesteine und deren Verbünde, die Gebirge mit Worten hat mir schon einmal etwas an Freude bereitet. Das habe ich zum Beispiel in der Geschichte des Wolfes Isegrim (auch 'In den Bergen von Attartkan' genannt) so getan. Dort habe ich das Leben und Dasein eines streunenden Wolfes beschrieben, wie er in einer imaginären Bergwelt umherschweift.

Auch sonst mag ich die Berge sehr. Ihre raue und karge Natur hat etwas Besonderes an sich, was ich sehr zu schätzen weiß.

Dokumentation

Mein Alltag als Schreiber

Jene von mir bereits erstellten Texte haben schon immer etwas von meiner Persönlichkeit widergespiegelt. Somit geben diese durchweg etwas von mir preis. Ich würde das nicht anders als so machen wollen, wenn ich meine Aphorismen aufschreibe. Dort, wo ich das getan habe, habe ich es versucht, sie in einer klaren Weise erscheinen zu lassen.

Doch ich habe das nicht immer ausreichend gut geschafft. Mitunter habe ich es gar nicht richtig gewusst, wie solche Texte aufzubauen sind. Da habe ich dann vielerlei Arten von Quatsch aufgeschrieben. Es wird aber auch manches entstanden sein, was wahrscheinlich wichtig und bedeutsam für mich ist.

Es ist mir die Schreiberei in meiner Werkstatt zuhause mit der Zeit zu einer wahren Lehre geworden. Seit dem Jahr 2004 bin ich nun schon intensiv daran tätig, meine diesbezüglichen Kenntnisse zu verbessern. Ich habe derweil einiges über einen möglichen Aufbau von Sätzen und ganzen Texten in Erfahrung gebracht. Als einen Schreiber sehe ich mich mittlerweile an. Ich verrichte die Arbeit auf eine mir eingegebene Weise, wie ich sie gut zu leisten weiß.

Da ist es zuweilen vorgekommen, dass ich ganze Schriftstücke verwerfen habe müssen. Ihr Gehalt hat mir irgendwann nicht mehr so richtig gepasst. Da haben sie mit einem Mal keinen besonderen Wert mehr für mich gehabt. Darum habe ich mich ihrer entledigt.

Die besseren Beispiele meiner Tätigkeit bewahre ich dagegen und ändere sie allein nur mit Bedacht ab. Davon habe ich dann etwas, wenn ich das so mache. Ich erlerne so das erforderliche Wissen für meine Lektionen.

Drei Vögel, die Brücke und ein Fluss, Aquarell