In Nebel und Tau

Kapitel

In Nebel und Tau

Licht ist der Nebel und doch ist er schwer zu durchdringen. Kaum ein Vorwärtskommen gibt es ohne ein Gewahren der Gestalt der Dinge. Wer sein Ziel nicht sehen würde, der bedarf einer anderen Art der Orientierung. Diese soll an uns verinnerlicht vorkommen und da sein.

Überall ist es der Nebel, welcher seltsam ist. Dieser macht uns raunen, macht uns staunen, aber auch schwach und ängstlich können wir wegen ihm werden. Da verlieren wir unseren Einklang mit uns selbst, wirken unruhig.

Doch genießen wir dabei nicht auch den Tau, das frohlockende Nass? - Erquicke Dich beim Blicken auf den Gehalt der Dinge. Das wird ihr Grund sein. Ertaste das Wasser, spüre der Seele Widerschein dabei gut an Dir selbst. Alles ist da und darum gibt es das. Im Nebel ist der Tau so nahe bei uns. Da reicht er an uns heran und wird uns die Klamotten klamm machen. Er soll uns aber auch zurück zu einem Empfinden führen, jener verborgenen Einheit an uns selbst.

So werden wir selbst zu etwas, kommen vor und sind endlich da, wo das alles stattfindet.

Phänomenales

Der eigenen Erkenntnis Folge leisten

Die Dinge eines Menschen sollen von diesem selbst erhalten werden. Dazu soll er sie endlich annehmen und bewahren. Das soll geleistet werden. Er werde dazu während seiner Ausbildung angehalten.

Es soll sich dabei etwas für ihn ergeben. So lernt der Mensch das Seinige kennen, indem er da ist und etwas für sich selbst bewirkt.

Stadtansicht, Aquarell nach einem Gemälde von Marius Hubert Robert

Sprachgestaltung

Verwertbare Gedanken haben

Gedanken und Worte korrespondieren miteinander über die Schnittstellen der eigenen Muttersprache. Immerzu erinnern wir uns an etwas bereits Gesagtes und frischen so unseren Geist mit unserem Gedächtnis auf.

Der Leib des Menschen partizipiert an den Worten durch unsere Stimme. Dank ihr können Worte so moduliert werden, dass diese ihn erreichen. So erlangen wir Gehör bei anderen Menschen, werden uns aber auch selbst hinreichend vernehmen. Es verleiht uns das eigene Bedenken des Vorgegebenen mitunter ein besonderes Gewicht. Das ist etwas, was wir stets bei uns zu bedenken wissen. Das bezeichnet man als Reflexion. Gut gewählte Worte sind oftmals auch solche, welche sich dazu eignen, von uns zu anderen Zeiten dieses Lebens auf eine gleiche Weise bedacht zu werden. So gewinnen wir an Orientierung hinzu.

Es macht der Mensch seine eigenen Erfahrungen mit der Sprache.

Phänomenales

Von der Endlichkeit des Gegebenen

Allein etwas für endlich Erkanntes kann von uns gut eingesetzt und genutzt werden. Eine Endlichkeit der Geschehnisse ist eine der Wahrheiten dieser Welt. Das ist so vorgegeben. Das werde von uns einmal anerkannt. Bei den Besprechungen zu unserem Dasein sollen wir das uns Bekannte einhalten und diesem entsprechen. Das wird eine Erkenntnis der Ordnung bei uns freisetzen.