In Nebel und Tau

Kapitel

In Nebel und Tau

Licht ist der Nebel und doch ist er schwer mit Blicken zu durchdringen. Kaum ein Vorwärtskommen gibt es ohne das Gewahren einer Gestalt der Dinge. Wer sein Ziel nicht sehen würde, der bedarf einer anderen Art der Orientierung. Eine solche soll im Mindesten an uns verinnerlicht vorkommen und da sein.

Überall ist es der Nebel, welcher seltsam gewirkt hat. Er macht uns raunen, macht uns staunen, aber auch schwach und ängstlich können wir bisweilen wegen ihm werden. Da verlieren wir etwas von unserem Einklang mit uns selbst und wirken unruhig.

Dabei sehen wir ihn an. Doch haben wir so nicht auch den Tau verspürt, das frohlockende Nass? - Erquicke Dich! Ertaste das Wasser auf Deiner Haut, spüre Deiner Seele Widerschein an Dir. Alles das wird da sein. Während des eigenen Lebens stehen wir im Nebel, aber auch der Tau ist uns so nahe dabei. Da reicht er an uns heran. Da bemerken wir es endlich wieder, dass es uns gibt.

Phänomenales

Eine konstruktive Entwicklung

Die Dinge eines Menschen haben ein Gewicht für sein Leben. Da sollen sie von ihm erhalten werden. Dazu soll er sie annehmen, wie sie sind, und das bewahren. Da leisten wir es gut, was von uns erwartet wird. Manche Lektion erfahren wir durch unser Dasein, manchen Glücksumstand setzt es unterdessen frei, dass wir damit umzugehen wissen. Da gehen wir auf das uns Gegebene ein.

Stadtansicht, Aquarell nach einem Gemälde von Marius Hubert Robert

Sprachgestaltung

Verwertbare Gedanken

Die Gedanken und Worte eines Menschen korrespondieren miteinander. Da gedeiht etwas bei uns. Manches davon erwächst auf eine schöne Art. Da belassen wir es, wie es ist, und erfreuen uns daran, dass es so ist.

Phänomenales

Von der wahren Endlichkeit des Gegebenen

Diese Welt, in welcher wir leben, hat ihre Eigenschaften. Da machen wir uns etwas daraus, was uns gegeben ist. Allein nur etwas als endlich Erkanntes kann von uns gut im Alltag eingesetzt und genutzt werden. Da wissen wir auch, dass es nicht ewig anwähren würde.

Eine Endlichkeit der Geschehnisse soll uns im Dasein entlasten. Da werden wir bald wieder frei davon sein, was uns aufgelastet worden ist.