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Einsicht

Einen Wert anerkennen

Holprig ist die Art meiner Dinge. Was ich aufschreibe, das ist oftmals unvollkommen. Etwas davon wird heutzutage aber schon zu gebrauchen sein. Anderes würde dagegen nicht von mir gehalten werden können. Da verliert es sich nach und nach wieder, wenn ich meine Texte überarbeite. Mit der aufgekommenen Güte der Verrichtung der Betätigung daran soll einmal ein brauchbares Werk entstehen, welches auch von jemandem anderen gerne gelesen wird.

Das vermittelt mir eine Hoffnung. Gott sei Dank habe ich mir mein Interesse für das alles, was aus meiner eigenen Hand stammt, über die Distanz meiner bisherigen Arbeitsjahre daran aufrechterhalten. Zu meinem Glück ist dabei etwas entstanden, was ich schon ganz gut zu gebrauchen weiß. Da erkenne ich es an, dass ich schöne Momente erfahre, während ich dasitze und werkle. Der 'Baukasten' ist eine solche Miniatur, wie sie durch das Gesamtwerk eines jeden anderen Menschen genauso verkörpert wird. Es ist nichts Besseres gewesen, aber es bräuchte auch nichts Schlechteres zu sein.

Da breche ich wiederum meine Lanze für die Gleichwertigkeit der Dinge eines Menschen. Eine Parität muss es doch geben, welche Bestand hat. Wenigstens sie soll etwas Geeignetes dazu beitragen, dass die Menschen miteinander in einen Austausch kommen.

Brief

Anschreiben

Werte Leserin, werter Leser,

fühlen Sie sich bitte vom Ersteller der Seite willkommen geheißen. Das hier ist das Wiki 'Beggar's Lebensbaum' oder 'Lebensbaum', wie es neuerdings schlicht heißt. Es ist ein öffentlich verfasstes Werk, welches es auch in Buchform gibt. Die Buchversion ist eines älteren Datums.

Der Name seines Autors lautet Mathias Schneider. Er ist im Jahr 1975 geboren und lebt heutzutage in der Stadt Offenburg, welche in Südwestdeutschland in der Nähe der französischen Großstadt Strasbourg gelegen ist.

Hiermit möchte Schneider Sie einmal dazu einladen, auf dem Wiki eine Zeit lang zu verweilen. Einige Dinge zu seinem Dasein, wie er es aufgefasst hat, hat er hier niedergeschrieben. Da hat er seine Gedanken und Ideen in einer Weise formuliert, wie sie einer eigentlichen Introspektive entsprechen.

Auch andernorts schreibt er vieles darüber auf, was ihn bisher schon bedingt hat. So betreibt er noch manches weitere Wiki. Die Textsammlungen bündeln sich zu einem 'Baukasten', einer Kartei, welche ihm als ein Fundus für sein Kunstschaffen dienen soll. In ihm kann man sich umsehen und etwas lesen. Jene darin enthaltenen Schriften hat Schneider allesamt innerhalb des Zeitraums seit dem Jahr 2011 erstellt. Damals ist er mit dem schriftstellerischen Anteil seines Werkschaffens online gegangen. Das soll kein großartiges Kunststück sein, was er da getan hat, aber es ist seitdem mit vielen Jahren des regen Arbeitens verbunden gewesen und somit auch etwas dabei zustande gekommen. Noch immer verbringt er seine Zeit damit, solche Dinge richtiggehend für eine ihm zugeneigte Leserschaft herzurichten. Er sieht sich dabei als einen Mundschenk an, der feine Speisen und Wasser servieren möchte.

Da hat er manches aufgetischt, was verkostet werden möchte. Der Autor ist im Grunde nicht allein nur ein Literat, sondern auch noch ein bildender Künstler. Er gestaltet kleinere Gemälde und Zeichnungen einfacher Art. Auf dem Wiki werden Ihnen sporadisch einige davon vorgestellt. Quasi als neutraler Beigeschmack ergänzen sie die ansonsten recht trocken aufgebauten und vielleicht etwas lieblos wiedergegebenen Gedanken des Autors. Das hat Bedeutung für die Aufnahme seiner Dinge. So versucht er zwar die Zweige seines Wirkens in seiner Werkschau zu einem ganzen Gewächs zu vereinigen, welches in vollem Saft steht, doch hat er es auch einzusehen, warum er nichts dafür zurückerhält. Sein Erfolg ist wahrlich ein mäßiger.

Getreu seinem Wunsch nach einer Gelegenheit zur Teilhabe an der Gesellschaft der anderen Menschen in seiner Heimatstadt hat Schneider es versucht, hier etwas davon wiederzugeben, was er einmal bei sich zuhause hergestellt hat. Doch man geht gerne daran vorbei. Die Blicke sind leer, seine Schutz- und Hilflosigkeit interessiert kaum jemanden. Dabei ist er ehrlich im Umgang damit. Er zeigt es Ihnen auf, was ihm eingegeben ist. Dann, wenn er Ihnen zusätzlich dazu auch noch seine Gedanken und Ideen zu diesem Dasein darlegt, ist das Seinige vollends bar jeder eigentlichen Stabilität und Resistenz. Da geht er auf die Menschen zu und könnte es doch nicht sagen, was diese vernommen haben. Mancher hat es sogar kategorisch verneint, dass sein Werk ein solches ist. Allenfalls wird es schick wie eine Tapete sein und gefallen. Da ist Schneider zurück zu seinem Garten gegangen.

Eine andere Struktur würden seine Dinge nun wirklich nicht zu eigen haben. Er malt und zeichnet eben gerne. Das Werk ist Mal organisch und Mal ist es anders, etwa kritzelig von seiner Zeichnung. Auch ist der Farbauftrag manchmal schon etwas zu satt gewesen. Das weiß er inzwischen. Er ist ein Realist, der die Phantasie bei Werke nicht ausgeklammert hat.

So drückt Schneider seine Wahrnehmung der Situation aus, in welcher er sich befindet. Es hat seinen guten Grund, dass er das so tut, schließlich möchte er ja mit Zuhilfenahme der Schriften das Seinige einmal weiter ausbauen und für sich festigen. Da baut er auf das wahre Wort dabei. Die eigene Sache soll es ihm wert sein, dass er sich für sie so stark einsetzt, wie er das kann.

Bei Werke aktiv zu sein, das entspricht Schneiders Wunsch. Wie er sie ausgestaltet, das folgt einer Intention. Nahezu täglich verweilt er nach getaner Büroarbeit in der Fabrik dabei, hierher zu kommen und etwas davon zu lesen, was aus der eigenen Feder stammt. Da haben schon manche brauchbaren Momente bei ihm stattgefunden. Dank derer hat er solch ein gutes Befinden erfahren, dass er sich erholt hat. Möchte das Textwerk manchem eventuell etwas zu speziell erscheinen, so ist es dennoch von Bedeutung für Schneiders Werkschaffen, dass es hier im Internet auf genau diese Weise vorkommt und von jemandem anderen aufgerufen werden kann.

Können Sie es sich jetzt bereits vorstellen, das Werken und Wirken eines 'Art-Trash' Aktivisten, wie der Autor Schneider einer sein möchte, einmal eingehend zu beachten? - Es würde gewisslich nicht schaden, ihm etwas der eigenen Zeit zu widmen.

Viel Freude möchte er Ihnen nun dabei wünschen und verbleibt

mit freundlichem Gruß

Mathias Schneider

Sonnenblumen, Aquarell

Leitspruch

Der Baum

Was ist das, ein Baum?

Was bedeutet mir eine solche Pflanze? -

Durchweg viel soll das sein.

Nun, ich sehe mich zeitweise auch als ein Pflänzchen an.

Als Kind habe ich das schon gerne so getan.

Mit den Jahren ist dieser Begriff dann etwas entwertet worden.

Jedoch bin ich das Pflänzchen auch weiterhin geblieben.

Oh, mittlerweile bin ich zu einer ganzen Pflanze geworden.

Befremdlich mag das auf manch anderen wirken.

Mancher wird da viel lieber ein Löwe, ein Affe oder ein Schwein sein.

Aber ich bleibe das, was ich einmal gewesen bin.

Ich bin jemand, der sich bereits als einen Baum erkannt hat.

Den Tau daran mag ich genauso verspüren wie auch den Saft, aus dem bisweilen der Honig gemacht wird.

Seine knorrige Rinde ähnelt irgendwie meiner eigenen Haut.

Auch ich verspüre mit den Jahren deutlich weniger Leidvolles an mir.

Gar groß und reif bin ich geworden.

Zum Lichten hin habe ich mich endlich ausgerichtet.

Würde ich auch nicht mehr sehr viel weiter in die Höhe wachsen können,

so durchdringe ich doch noch immer die Welt

mit meiner Gestalt

und bin an Ort und Stelle da,

wo ich verbleibe.