Äste

Kapitel

Äste

Die Äste sind jene starken Arme eines Baumes, mit denen er sein eigenes Laub oder die schwere Last der Nadeln trägt. Aus diesen sprießen im Frühjahr die Knospen hervor. Dann, wenn das geschehen ist, weiß man es, dass bald wieder bessere Zeiten kommen werden.

Mancher Wind greift an der Krone eines Baumes an und zerrt mit Kraft an ihr. Da muss der Baum sich beweisen. Auch das Wasser vom Himmel, der Regen belastet ihn zuweilen. Da spürt er manche Abkühlung. So hat er es gut, wenn die Sonne mit ihrem Lichtschein ihn wieder trocknet. Manche üble Fäulnis wird so von ihm abgewendet.

Hügel, Aquarell

Vogel, Ölmalerei

Phänomenales

Das Objekt in den Händen

Lange Jahre schon habe ich in der entsprechenden Alltagssituation darüber nachgedacht, wie man sich mit einem Gegenstand virtuell verbinden kann. Dabei habe ich ganz unterschiedliche Erfahrungen mit den Dingen aus meiner direkten Umgebung gemacht.

So habe ich bereits festgestellt, dass es nicht einen generellen, sondern Wechselweise zwei Zustände gibt, welche das zu einer bestimmten Situation Mögliche für uns festlegen. Mal ist der eine und mal der andere davon dominant wirksam geworden. Dabei ist der eine davon etwas schädlicher als der andere. Sehr zum Leidwesen eines Künstlers ist er aber der häufiger Vorkommende im Grundzustand der Dinge.

Auf diesen schädlichen Anteil der Dinge möchte ich nun kurz eingehen. Das soll ein Zustand der Abkühlung sein, was ihn ausmacht. Ein solcher würde es nicht leicht zulassen, dass man in Vereinigung mit einem Objekt tritt. Das wird hinderlich für eine jede Form der Arbeitsverrichtung sein. Man ist ungelenk dabei, wenn man erkaltet ist. Nichts würde da so richtig rund laufen bei uns. Es gibt dann zudem kaum richtige Ergänzungen zur eigenen Form, welche uns etwas möglich machen werden. Man könnte dann nahezu nichts auf eine passende Weise ausgestalten. Das wird ein schrecklicher Zustand sein, welcher einem die Lust am Arbeiten nehmen kann.

Der andere Zustand ist jener einer inneren Wärme der Gegenstände. Er macht sie weich und geschmeidig. Da hat man es dann durchweg gut mit seinem Dasein, wenn man etwas für sich erarbeitet. Man kommt zu Tisch und es ist etwas da, von dem man zehren kann. So wirkt sich das aus. Da gelingen die eigenen Werke sogleich wieder besser, wenn man sich an den Dingen erfreut.

Einen solchen Zustand gilt es zu suchen und zu verwirklichen. Man sollte es nicht abwarten, bis er von sich aus wahr wird. Wer tätig sein möchte, der stelle diesen Zustand eben einfach her. Das soll der erste Schritt auf einem Weg hin zu einem eigenen Werkschaffen sein. Ein solches setzt natürlich etwas voraus.

Idee

Unerlässlichkeiten

Ein paar Handgriffe soll jeder Mensch jeden Tag bei sich zuhause tun. Was man da so alles machen möchte, das bleibe uns überlassen. Sich bei dieser Sache in das Tun und Sein eines anderen über Gebühr einzumischen, das wäre arg.

Ein paar Handgriffe wird jeder gerne tun. Man mache seine Dinge in einer einfachen Weise, auf dass auch einmal etwas dadurch wahr wird, wie man es sich gewünscht hat.