Äste
Kapitel
Äste
Die Äste sind die starken Arme eines Baumes, mit denen er sein Laub beziehungsweise die schwere Last der Nadeln trägt. Aus diesen Ästen sprießen im Frühjahr Knospen hervor. Falls so etwas endlich geschieht, weiß man, dass bald wieder bessere Zeiten für uns Menschen kommen.
Mancher Wind hat schon an der Krone der Bäume angegriffen und mit großer Kraft an diesen gezerrt. Da müssen die Bäume Standfestigkeit beweisen. Auch das Wasser von den Himmeln, der Regen hat da etwas dazu getan, dass ihre Last verstärkt wird. Die Regengüsse bringen aber auch gewisse Erleichterungen für die Pflanzen mit sich, da sie dabei helfen, Nährstoffe zu erschließen. Zudem eignen sie sich für den Transport davon, wovon ein Baum lebt.
Die Bäume haben es gut, wenn die Sonne mit ihrem Lichtschein die Umgebung nach dem Regenguss alsbald wieder getrocknet hat. Manche Fäulnis ist schon von der Pflanzenwelt abgewendet worden, weil die Winde fortgetragen haben, was die Sonne erwärmt und damit aufgelöst hat.
Phänomenales
Ein Objekt in Händen halten
Lange Jahre schon denke ich darüber nach, wie man sich mit dem Gegenstand verbinden kann, den man in Händen hält. Dabei habe ich unterschiedliche Erfahrungen der eigenen Begrenztheit gemacht.
Da habe ich festgestellt, dass es keinen generellen Istzustand von mir gegeben hat, der kennzeichnet, was ich zu tun habe. Vielmehr hat mein Wesen geflackert und ich habe meine Form in unregelmäßiger Weise gewechselt. Da ist es nicht einfach gewesen, etwas Bestimmtes zielgerichtet zu erreichen.
Idee
Unerlässlichkeiten
Ein paar Handgriffe sollte jeder Mensch jeden Tag bei sich zuhause tun, damit seine Wohnung von ihm gehalten werden kann. Was man dafür tun möchte, bleibt uns überlassen. Sich bei solch einer wichtigen Sache in das Tun und Sein der anderen Menschen über Gebühr einzumischen, wäre arg. Das haben wir nicht gerne getan.
Ein paar Handgriffe hat jeder gekannt, die ihm in seiner jetzigen Situation weiterhelfen können. Man macht das, was erforderlich wäre, in einfacher Weise und ohne großen Aufwand getreu der eigenen Mittel. Dabei gilt nach wie vor der Gedanke etwas, dass wir alles tun werden, so gut wie wir es können.
Impuls
Ein Weg
Solange wir die Lektionen nicht verworfen haben, die das Leben für uns bereithält, kommen wir auch mit dem Lernen voran. Da stelle ich mir ein Bildungswesen vor, das auf die Belange des Menschen eingeht.
Der Mensch hat einen Zugriffspunkt, eine Schnittstelle und einen Speicherort zu eigen, den er selbst verkörpert. Da nimmt er seine Kenntnisse überall hin mit. Er hat sich sein Vermögen erworben, indem er da gewesen ist und teilgenommen hat. Was ihm für ein Füllhorn gegeben ist, das hat seine Freude dabei verstärkt.
Da ist das alles für ihn gut gewesen. Es ist ihm nicht zur Last gefallen, dass er sich für seine Sache eingesetzt hat.
Idee
Das Bewusstsein für die uns betreffenden Dinge erreichen wir, indem wir die eigenen Kenntnisse um die daran angrenzenden Gebiete erweitern. So entstehen die Cluster der Knoten von Bezügen bei uns. Dabei haben wir das Bewusstsein als Teilmenge des größeren Ganzen angesehen. Dieses größere Ganze verstehen wir als den unbekannten und darum auch unbewussten Anteil der Dinge.
Das Bekannte ist eine Teilmenge des Unbekannten, da man voraussetzen kann, dass nicht jeder Mensch dieselben Kenntnisse hat. Was man aber auch weiß, ist, dass jeder Mensch gleich von seiner Natur ist. Um das zusammenbringen zu können, haben wir diese Unterscheidung zwischen Bewusstsein und dem größeren Ganzen vorgenommen. Möchte das gehört werden.