Der Baum

Buch

Der Baum

Das Leben im Geiste der aufrechten Haltung wird durch den Baum verkörpert. Das stellt er selbst dar. Er hat bereits Halt, hält sich und wankt dabei kaum. Derweil wiegen seine Äste im Wind, damit sie nicht brechen würden. Das Blattwerk daran erzeugt ein Rauschen. Das soll die Stimme des Waldes sein, was wir da hören können.

So erhält der Baum auch seine Geste. Die eigene Position verleiht ihm alle Macht der Welt, wie sie für einen Baum bereitsteht. Derweil wird der Baum auf scheinbar unsichtbare Weise wirken und alles auf den Grund zu seinen Wurzeln setzen. Diesen Grund durchdringt er. Er nimmt Stoffe auf und gibt Stoffe ab. So erhält er sich und kann den Wettern wie auch den Jahreszeiten trotzen. Standzuhalten ist seine Aufgabe. Diese Pflicht nimmt er wahr. Das Leben hat ihm seine eigene Form der Vitalität verliehen. Als Zeichen der wiederkehrenden Jugend hat der Baum auch eine symbolische Bedeutung zu eigen. 

Die Tatsache, dass Bäume ihre eigene Art haben, mit der Umgebung zu korrespondieren, sollte nicht bedeuten, dass sie keine Kenntnis über ihr Dasein besitzen.

Eine solchermaßen idealisierte Vorstellung davon, was für einen Baum gegeben ist, hat Vorzüge für den Menschen. Man wird sich zurecht danach ausrichten können, was man von der Natur kennt. 



Impuls

Da der Autor Mathias Schneider versucht hat, mit seiner Kartei eine immerwährende Zeitung zu erzeugen, schreibt er gerne von solchen Sachverhalten etwas auf, die Bedeutung für sein Menschendasein haben.

Dokumentation

Eine kurze Besprechung

Manche der Kunstwerke, die ich im Internet vorgestellt habe, tragen den Charakter von Anfänger-Werken an sich. Ich bezeichne das, was ich da tue, als eine Installation des 'Art-Trash'. Dabei habe ich so manches ungeschönt zur Betrachtung bereitgestellt.

Was bezwecke ich damit? - Meine Werke sollen zueinander gleichwertig sein. Da bedeuten sie mir auch das Gleiche. 

Das dargestellte Material soll etwas wiedergeben, was mich ausmacht. Die Schau davon habe ich möglich gemacht und mich so als ein Mensch unter Menschen verwirklicht. 

Damit verbunden ist eine eigenständige Sichtweise auf die gegenwärtigen Dinge. Das möchte ich klären. Davon habe ich mir einen Zugewinn versprochen. 

Die Kunst hat keinen Selbstzweck dargestellt. So etwas hat sie nicht ergeben. 

Da habe ich die Materialien bearbeitet und manches Motiv erzeugt. Ich mache so etwas, damit etwas Gutes entsteht. Meine Kraft möchte ich am Werk anbringen und sie auch aufzeigen. Was meine Kunstform bei mir freigesetzt hat, hat mich auf eine Auseinandersetzung mit dem mir bekannten Guten vorbereitet.

Ich habe die Sache eines Menschen als die Folge all seiner Werke angesehen. Aus so etwas schöpft der Mensch seine Befähigung.